
Julie Derron hatte nach dem Radunfall, der sich direkt im Vorfeld des T100-Rennens an der French Riviera ereignete, ihren dortigen Start abgesagt. Die 29-Jährige zog sich anschließend ins Training nach St. Moritz zurück, wo sie sich zusammen mit ihrer ebenfalls qualifizierten drei Jahre älteren Schwester Nina auf die IRONMAN-WM vorbereitete. Zuletzt ging es für die Derron-Schwestern zur finalen Kona-Vorbereitung auf die Südsee-Insel Guam, um sich dort unter Hitzebedingungen den letzten Wettkampfschliff zu verpassen.
Dort folgte nun die schwere Entscheidung, nicht bei der IRONMAN-WM zu starten: „Diese Woche musste ich die schwierige Entscheidung treffen, nicht bei der IRONMAN World Championship in Kona zu starten. Ich habe geglaubt, ich könnte noch rechtzeigt fit werden. Seit meinem Radcrash im August habe ich mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Unter diesen Voraussetzungen einen IRONMAN zu bestreiten ist ein zu großes Risiko für die Zukunft,“ postete Julie Derron auf Instagram.
Julie Derron hatte im Juli beim IRONMAN Vitoria-Gasteiz ihr Langdistanz-Debüt gegeben. Sie gewann das Rennen, in dem Anne Haug ausstieg und anschließend ihr Karriereende verkündete, überlegen. Außerdem überzeugte die Schweizerin in der T100-Serie und gewann das Rennen San Francisco. Mit diesen Ergebnissen zählte sie als Kandidatin auf eine Top Five-Platzierung am Alii Drive.












