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Kitzbühel: Olympiastarter kommen in die Alpen

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Kitzbühel ist am Wochenende Gastgeber des vorletzten Rennens der World Triathlon Series vor dem Olympischen Spielen. Die Chance, sich zu testen, wollen sich einige nicht entgehen lassen. Andere machen Pause. Mit dabei sind Jan Frodeno und Alistair Brownlee ...

Das wird eine Art Abschied: Nach vier Jahren im ITU-Weltcup und der WM-Serie verabschiedet sich Kitzbühel am Wochenende von den ganz großen Rennen. Vorerst. International wird es aber bleiben – im nächsten Jahr mit einem Europa-Cup, 2014 finden im Tiroler Nobelort die Europameisterschaften statt. Jetzt aber werden erstmal Punkte für die World Triathlon Series vergeben.

Die aber nicht alle haben wollen. Rund sieben Wochen vor den Olympischen Spielen nehmen sich einige Athleten noch mal eine Auszeit. Was wiederum die Chancen birgt, sich aus der zweiten Reihe ins Rampenlicht zu laufen. Alistair Brownlee gehört mit Sicherheit nicht dazu. Der Brite meldet sich nach seiner Verletzungspause zurück, für den Weltmeister wird es das erste wichtige ITU-Rennen in dieser Saison. Was nicht heißen muss, dass mit Brownlee nicht zu rechnen ist. Im Gegenteil: In der Vergangenheit hat Brownlee immer wieder gezeigt, dass er topfit ist, so er denn am Start steht. Auch die Deutschen kommen in geschlossener Mannschaftsstärke mit allen Olympiastartern und einigen Nachwuchskräften. Auch Jan Frodeno will wieder mitmachen. Auch er plagte sich bis jetzt mit einer Verletzung.

Weiterhin tummeln sich Namen in der Starterliste, die für eine Überraschung gut sind. Wie der junge Amerikaner Lukas Verzbicas, der am letzten Wochenende beim Weltcup in Banyoles die Konkurrenz narrte und bei seinem Debüt gleich zum Sieg rannte. Ebenso könnte der Brite Stuart Hayes seinen Sieg von 2010 wiederholen.

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Auch bei den Frauen fehlt eine ganze Reihe an Topathletinnen. Auch Anne Haug, die Vierte von Madrid, nimmt sich eine kleine Auszeit um aufzutanken. Dafür werden Anja Dittmer und Svenja Bazlen die Gelegenheit nutzen, ihre Form auf dem Weg nach London zu testen. Ein Topergebnis scheint dabei nicht ausgeschlossen. Zum Kreis der Sieganwärterinnen gehören aber vor allem Lisa Norden aus Schweden, die Schweizerin Nicola Spirig, Kiwi Andrea Hewitt, Gwen Jorgensen aus den USA und die Chilenin Barbara Riveros Diaz. Aus deutscher Sicht komplettiert Anja Knapp das DTU-Trio.

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