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Laura Lindemann gewinnt Weltcup in Chengdu im Fotofinish

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Laura Lindemann ist die Siegerin des Weltcup-Rennens in Chengdu (China). Die Mixed-Relay-Olympiasiegerin von Paris 2024 setzte sich über die Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 19,7 km Radfahren, 5 km Laufen) nach 55:27 Minuten in einem hochspannenden Finale mit hauchdünnem Vorsprung gegen die lange führende Russin Valentina Riasova (AIN) durch.
Word Triathlon Cup Chengdu 2026 Laura Lindemann gewinnt
Laura Lindemann gewinnt in Chengdu den Zielsprint hauchdünn vor Valentina Riasova – Bildrechte: World Triathlon

Erst auf den letzten Metern fiel die Entscheidung: Im Zielsprint bewies Lindemann einmal mehr ihre Stärke und entschied das Rennen im Fotofinish für sich. „Ich glaube, es war für jeden interessant. Wir sprinteten zur Linie, und ich war so happy, das Ende zu erreichen. Ich wusste erst später, dass ich es geschafft habe, aber ich glaube, ich kann auf meinen Sprintfinish vertrauen“, freute sich Lindemann im Ziel.

Laura Lindemann hat die Freude am Wettkampf wiedergefunden

Nach zwei Podestresultaten im Weltcup und Rang 15 beim Saisonauftakt der WM-Serie in Samarkand (UZB) unterstrich die 29-Jährige ihre Rückkehr an die erweiterte Weltspitze. Nach einer schwierigen Phase im vergangenen Jahr zeigte sie sich reflektiert und erleichtert: „Ich mag Racing wieder. Letztes Jahr war ich, glaube ich, ein bisschen im Burnout. Ich wollte keine Rennen mehr machen. Aber jetzt mache ich wieder Rennen – und es war die richtige Entscheidung. Ich bin super motiviert und freue mich, wieder Rennen zu machen.“

Julia Bröcker mit erster Weltcup Top-10 Platzierung

Zweitbeste Deutsche wurde Julia Bröcker. Als Siebte gelang der 23-Jährigen mit lediglich 13 Sekunden Rückstand (55:40) auf Lindemann ein gelungener Auftakt in die Weltcup‑Saison. „Ich bin echt sehr zufrieden mit meiner Leistung, hatte Spaß und denke ich kann vieles Positives mit in die nächsten Rennen nehmen. Erstes Mal Weltcup Top-10. Freue mich schon sehr auf nächste Woche WTCS Yokohama”, fasst Bröcker ihr Rennen zusammen. „Besonders happy bin ich mit dem Schwimmen, da habe ich im Winter viel gearbeitet und bin froh, dass man da gute Fortschritte auch im Rennen sieht.”

Franka Rust belegte Rang 14 (55:52 Minuten). Mit der schnellsten Radzeit machte sie im Rennverlauf zahlreiche Positionen gut und ging als Führende auf die 5‑Kilometer‑Laufstrecke. In der Hitze von Chengdu konnte sie das hohe Tempo der Spitze jedoch nicht bis ins Ziel halten. Selina Klamt belegte Rang 33 (56:44 Minuten).

DTU-Männer nicht in den Top-20

Im Männerfeld blieben die DTU Starter außerhalb der Top‑Platzierungen. Justus Töpper beendete das Rennen auf Rang 23 (50:47 Minuten), Benedikt Bettin folgte unmittelbar dahinter auf Platz 25 (50:48 Minuten).   Den Sieg sicherte sich der Australier Luke Willian (50:14), der sich im Zielsprint gegen den Franzosen Nils Serre Gehri (2./50:14) und Tyler Mislawchuk (3./50:16) durchsetzte.

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