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Lena Meißner Zweite bei der Challenge Peguera-Mallorca

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Perfekte Bedingungen und spannende Rennverläufe prägten die Challenge Peguera Mallorca, bei der 1.500 Athletinnen und Athleten über die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen an den Start gingen. Am Ende jubelten zwei Premierensieger: Michele Sarzilla (ITA) und Cathia Schär (SUI) feierten auf der Baleareninsel ihre ersten Triumphe über die Mitteldistanz. Die gebürtige Neubrandenburgerin Lena Meißner wurde Zweite, die das Rennen lange Zeit auf dem Rad an der Spitze mitbestimmte.
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Challenge Peguera-Mallorca 2025 – Finishline: Lena Meißner feiert Rang zwei – Bildrechte: José Luis Hourcade

Bei den Männern entwickelte sich ein enges Rennen von Beginn an. Nach einem schnellen Schwimmen setzte sich eine große Spitzengruppe auf dem Rad in Szene. Immer wieder kam es zu Führungswechseln, ehe sich Damien le Mesnager (FRA) mit einem starken Antritt absetzen konnte. Mit über zwei Minuten Vorsprung wechselte er auf die Laufstrecke, doch Sarzilla zeigte dort seine ganze Routine. Schritt für Schritt schloss der Italiener auf, übernahm kurz vor dem Ziel die Führung und feierte in 3:39:34 Stunden seinen ersten Profisieg. Le Mesnager folgte nur Sekunden dahinter (3:39:37), Rang drei ging an James Teagle (GBR, 3:41:36).

„Ich kann es kaum glauben – das war eine absolute Überraschung für mich“, sagte Sarzilla im Ziel. „Das Publikum war unglaublich, sie haben in allen Sprachen angefeuert – einfach fantastisch!“

Mit Justus Töpper auf Rang fünf und Lennart Sivers auf Rang sieben schafften auch zwei Deutsche den Sprung in die Top Ten.

Cathia Schär nach schweren Trainingsfall mit perfektem Comeback

Im Frauenrennen lieferte Cathia Schär bei ihrem ersten Start über die Mitteldistanz eine beeindruckende Vorstellung. Nach solidem Schwimmen schloss die Schweizerin auf dem Rad zur Spitze um Lena Meißner (GER) und Daisy Davies (GBR) auf. In der Wechselzone setzte sie sich an die Spitze und lief anschließend ein starkes Tempo, das ihr den Sieg in 4:09:09 Stunden brachte. Meißner (4:12:20) konnte ihrerseits Davies (4:13:08) beim Laufen abschütteln und sich so Rang zwei vor der Britin sichern.

„Ich wusste nicht genau, was mich erwartet, aber ich war einfach nur glücklich, überhaupt hier zu sein“, erklärte Schär, die Anfang des Jahres einen schweren Trainingssturz erlitten hatte. „Die letzte Runde war hart, aber die Zuschauer haben mich getragen – das war Gänsehaut pur!“

In die Top Ten ging es auch für zwei weitere Deutsche: Die Grassauerin Sarah Schönfelder platzierte sich auf Rang sechs, Lisa Gerß aus Bad Pyrmont folgte auf Rang acht.

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