
Vor zwei Jahren sorgte Arnold mit seinem zweiten Platz in Thun erstmals führ Furore. Damals wurde er noch vom Schweizer Jan van Berkel abgefangen. Diesmal war es der Deutsche, der im Marathon den Norweger Marius Bjerkeset bei km 28 von der Spitze verdrängte und mit einem 2:36er Marathon zum Sieg lief. Arnold Siegerzeit bedeutete zudem einen neuen Streckenrekord auf Thuner Ironman-Kurs, auf dem seit dem Jahr 2021 der Ironman Switzerland ausgetragen wird.
Norweger düpiert die Konkurrenz auf dem Rad
Zuvor hatte Bjerkeset das Rennen auf dem Rad bestimmt. Der 27-Jährige, der im Juni bei der Challenge Gdansk als Dritter sein erstes Profipodium feiern durfte, fuhr in 4:07:23 Stunden die mit Abstand beste Radzeit des Tages und wechselte mit fast sechs Minuten Vorsprung vor dem Düsseldorfer Ruben Zepuntke in den Marathon. Arnold lag noch eine weitere Minute zurück, gefolgt von Funk, der mit fast zehn Minuten Rückstand auf die Laufstrecke wechselte.
Im Marathon fiel Zepuntke kurz nach der Halbmarathonmarke aus den Podiumsplätzen heraus, während Funk bei seiner Ironman-Premiere auf Rang drei nach vorne rückte und seinen Rückstand auf Bjerkeset verkürzte. Auf den finalen Kilometern brach der auf Rang zwei laufende Norweger regelrecht ein und Funk kam noch bis auf 1:21 min heran.
Funk fehlen 81 Sekunden für den Kona-Slot
Trotz der starken Aufholjagd verpasste Frederic Funk damit die frühzeitige Qualifikation für den Ironman Hawaii 2026. Die zwei ausgelobten Slots gehen an Leonard Arnold und Marius Bjerkeset.
Ruben Zepuntke wurde Sechster. Der Augsburger Lukas Stahl, der in der Vorwoche noch beim EmbrunMan dabei war, wurde Elfter.
Beide Agegroup-Gesamtsiege gehen nach Deutschland
Das Rennen der Frauen fand ohne Profibeteiligung statt. Den Agegroup-Overallsieg sicherte sich die Offenbacherin Jana Müller in 9:47:33 Stunden. Bei den Männern ging mit dem Hamburger Finn Von Schmeling (M25-29/8:52:03) der Altersklassengesamtsieg ebenfalls nach Deutschland.










