
Gesundheitliche Probleme spielen bei der Entscheidung keine Rolle. Charles-Barclay betont, dass sie gesund sei und das Training sehr gut laufe. Gerade deshalb habe sie lange mit der Entscheidung gerungen. Ein Start in Nizza wäre für sie allerdings kein Trainingswettkampf. Als Titelverteidigerin würde sie mit dem Anspruch antreten, das WM-Rennen mit voller Intensität zu bestreiten.
Damit verbunden wären neben dem Rennen auch eine Tapering-Phase, die An- und Abreise sowie die anschließenden Regenerationstage. In Summe würden ihr in der entscheidenden Phase der Kona-Vorbereitung dadurch wichtige Trainingstage verloren gehen.
„Kona ist das Rennen, auf das ich meine gesamte Saison ausgerichtet habe“, begründet Lucy Charles-Barclay ihre Entscheidung. Sie wolle auf Big Island mit der Gewissheit an den Start gehen, alles für eine optimale Vorbereitung getan zu haben. Im Vorjahr hatte sich die Britin bei der IRONMAN 70.3 WM im spanischen Marbella den Titel gesichert, nachdem sie wenige Wochen zuvor beim IRONMAN Hawaii völlig entkräftet aussteigen musste. In Kona gewann sie im Jahr 2023, nach vier zweiten Plätzen in Folge (2017, 2018, 2019, 2022).






