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Monaco IRONMAN 70.3: Hawaii-Sieger McCormack fordert Titelverteidiger Zamora

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Auf den Spuren der Formel 1 bewegt sich die Triathlon-Welt am 7. September 2008 beim Monaco IRONMAN 70.3 ...

Auf den Spuren der Formel 1 bewegt sich die Triathlon-Welt am 7. September 2008 beim Monaco IRONMAN 70.3. Wo sonst PS-Boliden die Straßen in Beschlag nehmen, zieht in wenigen Tagen ein Gros der Weltelite im Triathlon seine Runden. IRONMAN-Weltmeister Chris McCormack (Australien) wird einen guten Monat vor dem Showdown auf Hawaii bei der vierten Auflage des Monaco IRONMAN 70.3 über die Distanz von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen noch einmal seine Form testen.

Größter Widersacher könnte dabei Spaniens Triathlon-Ass Marcel Zamora werden, 2006 und 2007 Sieger in Monaco und 2008 Sieger beim IRONMAN France in Nizza. „Der Sieg in Monaco hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Ich glaube, ich kann in diesem Jahr in Monaco erneut gewinnen, zumal ich das Rennen auch sehr gut kenne“, erklärt der 27-jährige Spanier.

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Ohana statt Hotelzimmer: Mit TT Sports zwischen Alii Drive, Pool und Bananenstauden

Die IRONMAN-Weltmeisterschaft auf Hawaii ist für viele Agegrouper das große Ziel einer langen Saison. Doch die Reise nach Big Island besteht aus weit mehr als diesem einen Renntag. Im Ohana Retreat von TT Sports entsteht für zwei Wochen eine Mischung aus Trainingsbase, Rückzugsort und Community: morgens mit dem Beach Cruiser zum Pier, anschließend Frühstück mit Produkten aus dem eigenen Garten, zwischendurch ein Gespräch mit Trainer Mario Schmidt-Wendling und am Nachmittag vielleicht einfach ein paar Stunden am Pool. Vieles ist möglich, wenig ist Pflicht.

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Radprofis wollen es wissen
Nicht zu unterschätzen sind aber auch 70.3-Spezialisten wie Marcus Ornellas (Brasilien), 2007 Elfter bei der 70.3-WM in Clearwater/Florida, und der WM-13. Massimo Cigana (Italien). Ex-Rad-Profi Cigana belegte 2007 in Monaco Rang vier. Dritter wurde damals der Franzose Nicolas Lebrun, der bei der vierten Auflage am 7. September ebenfalls am Start ist. Neben Cigana sind mit dem Österreicher Hannes Hempel und Mountainbiker Michael Weiss noch zwei weitere Profi-Radfahrer gemeldet. Aus deutscher Sicht wird der Start von Andreas Raelert im Blickpunkt stehen. Nach der verpaßten Olympiaquali will sich Raelert in Zukunft der Langstrecke zuwenden und hat in Monaco frühzeitig die Chance sich für Hawaii 2009 zu qualifizieren. Außerdem haben die ebenfalls hoch einzuschätzenden Sebastian Kienle und Felix Schumann gemeldet.

Bei den Frauen sind mit der Französin Alexandra Louison (1.), ihrer Landsfrau Christel Robin (3.) und der Britin Michelle Lee (4.) gleich drei Athletinnen aus den Top-Fünf vom vergangenen Jahr am Start. Die zweimalige Siegerin Louison (2005 und 2007) will bei einem ihrer Lieblingsrennen“ ihren dritten Sieg einfahren – zumindest aber unter die ersten Drei kommen: „Ich will in Monaco wieder auf dem Podium stehen.“. Eingreifen in den Kampf um die Podiumsplätze wollen aber auch die Langdistanz-Weltmeisterin von 2003, Virginia Berasategui (Spanien), und Kathrin Paetzold (Deutschland), Zweite beim IRONMAN France 2007.

Formel-1 Feeling zum Abschluss
Der Clou des Rennens im Fürstentum ist allen voran die Laufstrecke auf der original Formel-1-Strecke. Zamora: „Es ist etwas ganz besonderes, den abschließenden Halbmarathon auf der Formel-1-Strecke zu laufen.“ Ähnlich sieht es auch Frankreichs Meisterin auf der Langdistanz und Favoritin bei den Frauen, Christel Robin: „Ich will in Monaco gewinnen. Das Rennen habe ich mir ausgesucht, weil mich die magische Atmosphäre reizt.“

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