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Perfekter Saisonstart: Caroline Pohle triumphiert bei der Challenge Gran Canaria

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Die europäische Triathlon-Saison der Challenge Family-Rennen ist eröffnet – und das mit einem deutschen Ausrufezeichen: Beim Anfi Challenge Mogán-Gran Canaria sicherte sich Caroline Pohle über die 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen einen überlegenen Sieg. Bei den Männern setzte sich der Franzose Damien Le Mesnager durch.
Caroline Pohle Challenge Gran Canaria 2026
Emotionaler Sieg für Caro Pohle bei der Challenge Gran Canaria – Bildrechte: Challenge Family

Bei warmen, ruhigen Bedingungen fiel am Morgen der Startschuss am Strand von Anfi del Mar. Im Frauenrennen führte zunächst Sarah-Jane Goodwin (RSA) nach dem Schwimmen (24:45 min). Doch Caroline Pohle lag nur 23 Sekunden zurück und übernahm bereits auf dem ersten Kilometer der Radstrecke die Spitze – eine Führung, die sie bis ins Ziel nicht mehr abgab.

Während sich die Verfolgerinnen im Abstand von rund einer Minute hintereinander einreihten und jeweils ihr eigenes Rennen fuhren, baute Pohle ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Zur Hälfte des Rennens führte zunächst Justine Guerard (FRA) die Verfolgergruppe an, bevor ihre Landsfrau Anne Sophie Pierre auf Rang zwei vorrückte. Dahinter arbeiteten sich die Britinnen Meg McDonald und Nikki Bartlett nach vorne.

„Der Wind und die Hitze waren wirklich brutal“

Beim Wechsel in der T2 betrug Pohles Vorsprung bereits komfortable 2:50 min auf Pierre, während Bartlett als Dritte weitere vier Minuten zurücklag. Auch auf der Laufstrecke ließ die Leipzigerin nichts mehr anbrennen: Mit einer dominanten Performance verteidigte sie ihre Führung souverän und gewann in 4:18:17 Stunden. Pierre wurde Zweite (4:21:44), Bartlett komplettierte das Podium (4:24:24). „Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel, da das letzte Jahr sehr schwierig war – es ist unglaublich emotional“, sagte Pohle im Ziel. „Es ist der perfekte Start in die Saison. Ich bin zurück und einfach glücklich. Ich habe hart dafür gearbeitet und bin stolz auf mich. Für alle war es heute extrem hart – die Hitze und der Wind waren wirklich brutal.“

Erster Profisieg für Le Mesnager

In der Männerkonkurrenz gelang Damien Le Mesnager eine starken Aufholjagd. Der Franzose feierte in 3:48:09 Stunden seinen ersten Profisieg. Nach einem schwächeren Schwimmen kämpfte er sich auf dem Rad eindrucksvoll nach vorne und übernahm schließlich auf der Laufstrecke die Kontrolle. Zweiter wurde der Italiener Michele Bortolamedi (3:50:05), gefolgt von seinem Landsmann Michele Sarzilla, der mit der schnellsten Laufzeit des Tages (1:13:59) noch auf Rang drei (3:55:31) vorlief. Le Mesnager zeigte sich im Ziel erleichtert: „Es war ein harter Tag, besonders wegen des Winds auf dem Rad und beim Laufen. Ich hatte kein gutes Schwimmen und musste auf dem Rad alles geben. Die letzten fünf Kilometer waren extrem hart – aber ich bin überglücklich über meinen ersten Profisieg.“

Bester Deutscher war Niklas Ludwig, der als Elfter die Top Ten ganz knapp verpasste. Nicolas Mann schied beim Radfahren aus. Der Freiburger hatte sich in den Tagen vor dem Rennen einen fiebrigen Infekt zugezogen. Nach Verbesserung der Symptome entschied er sich doch für einen Start, musste dann aber einsehen, dass der Körper noch zu geschwächt war.

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