Zum Studium zog es Jonas Schomburg dann nach Südafrika und so fand auch sein internationales Triathlon-Debüt beim ATU Cup in Kapstadt im Jahr 2013 statt. Von 2014 bis 2016 startete Schomburg dann für die Türkei und wurde in dieser Zeit Sechster bei den ersten Europaspielen in Baku. Das Ziel, die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio, verpasste er aber damals. Nach einem Jahr unter neutraler Flagge ist Jonas Schomburg seit der Saison 2018 wieder für die DTU am Start.
In der 2018er Saison zeigte er mit Rang 10 bei den European Championships, dass er zur erweiterten europäischen Spitze über die Olympische Distanz zählt. Einmal mehr bestätigte Schomburg das Ergebnis im Jahr 2019, als er beim olympischen Testrennen in Tokio ebenfalls Zehnter wurde und sich so das Olympia-Ticket sicherte.
Auch nach der Corona-Pause im Jahr 2020 konnte Schomburg nahtlos an die Vorleistungen anknüpfen. Zwei zehnte Plätze bei den beiden World Triathlon Championship Series Rennen der Saison 2021 in Yokohama und Leeds sprechen für sich, wobei er dabei vor allem mit seiner offensiven Renngestaltung für Aufsehen sorgte.
Mit der gleichen Taktik ging er auch das Weltcup-Rennen in Lissabon Ende Mai an. Am Ende fehlten ihm als Vierter nur eine Sekunde zum ersten Weltcup-Podium. Es ist also an der Zeit das Jonas Schomburg der erste ganz große Wurf gelingt. Vielleicht schon in Tokio?
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