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POWERMAN Alsdorf: Jubiläumsausgabe mit EM- und DM-Entscheidungen

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Der POWERMAN Alsdorf wird am Sonntag, 12. April, zum zehnten Mal zum Zentrum der Duathlon-Szene. Wie 2022 und 2024 geht es in der früheren Bergbaustadt in der Nähe von Aachen um die Europameistertitel über die Mitteldistanz – nur ein Jahr nach der erstmaligen Austragung der Weltmeisterschaft. Das positive Echo der Athleten hallt bis heute nach. So kommen die über 800 Starter bei der aktuellen Auflage aus 25 Nationen. Darunter sind Teilnehmer aus acht außereuropäischen Ländern, die sich im Offenen Rennen oder über die Sprintdistanz messen. Wie gehabt werden in der Alsdorfer Innenstadt auch die Deutschen Duathlon-Meister ermittelt.
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Merle Brunnée gewann im Vorjahr den WM-Titel in Alsdorf – jubelt sie am Sonntag erneut? – Bildrechte: World Triathlon/Petko Beier

Favoriten und Favoritinnen:

Die Karten im Männer-Elitefeld sind neu gemischt. Der zuletzt dreimalige Sieger Simon Jörn Hansen (Dänemark) fehlt, weil er als junger Vater andere Prioritäten setzt. So wird in jedem Fall jemand Europameister, der den POWERMAN Alsdorf noch nie gewann. Mögliche Kandidaten sind der amtierende Langdistanz-Weltmeister Baptiste Domanico (Frankreich) und der aufstrebende Vize-Weltmeister Silas Plambaek (Dänemark). Mit den Belgiern Thibaut De Smet und Sébastien Carabin reisen die beiden Besten der letztjährigen Cross-Duathlon-WM ins Rheinland. Große Erfahrung bringen der ehemalige Vize-Weltmeister Jens Gossauer (Schweiz), der Spanier Gonzalo Fuentes und Simon Huckestein (Aschaffenburg) mit, der sich mindestens im erwarteten Duell um die Deutsche Meisterschaft gegen den Oberhausener Timo Schaffeld durchsetzen will.

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Simon Huckestein gilt als Topfavorit für den Duathlon DM-Titel – Bildrechte: World Triathlon/Petko Beier

Bei den Frauen würde die fünffache Weltmeisterin Merle Brunnée ihre Duathlon-Trophäensammlung gerne um die Medaille der Europameisterin erweitern. Beim T100-Event an der australischen Gold Coast bewies die Ärztin aus Heidelberg mit dem fünftbesten Bike-Split unter den Triathlon-Profis eine erneut gute Form. Namhafte Konkurrenz kündigte sich mit der Hawaii-Zehntplatzierten Marlene De Boer an. Doch die Niederländerin sagte ihren Start in Alsdorf am Karfreitag wegen Trainingsrückstands ab. Damit gilt die laufstarke Vize-Weltmeisterin Rachel Brown (Großbritannien) als Brunnées größte Herausforderin. Für die DTU gehen außerdem die Deutsche Triathlon-Mitteldistanz-Meisterin Hannah Arlom (Emsdetten), Maja Betz (Gera) und Lisa Strothmann (Borgholzhausen) ins Rennen.

Die wichtigsten Fakten zum Powerman Alsdorf am Sonntag, 12. April 2026

Strecken:
Laufen 10 km:
 Die Strecke führt über vier flache Runden durch die Alsdorfer Innenstadt.
Radfahren 60 km: Der weitgehend flache Radkurs ist als Wendepunktkurs angelegt, der dreimal zu durchfahren ist. Die Straßen streifen die benachbarten Städte Herzogenrath, Baesweiler und Übach-Palenberg und sind für den Verkehr vollständig gesperrt.
Laufen 10 km: Zum Abschluss warten nochmal vier Laufrunden in Alsdorf.

Streckenrekorde: Simon Jörn Hansen – 2:21:18 (2025) / Merle Brunnée – 2:42:01(2025)
Preisgeld: 10.000 Euro
Startzeiten:  Um 7:45 Uhr starten die Elite-Frauen. Für die Männer geht es 10 Minuten später los.

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