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Race-Ticker: Ironman 70.3-Sieg für Bianca Bogen, deutsche Podiumsplätze beim Inferno Triathlon und beim EmbrunMan

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Das mittlere Augustwochenende war nur so vollgepackt mit Triathlon-Events. Hier gibt die Rückblicke auf den EmbrunMan, den Inferno Triathlon, den Ironman Kalmar und den Ironman 70.3 Ironman 70.3 Hradec Králové.
Inferno Triathlon 2025 Andreas Lenz
Andreas Lenz auf den finalen Metern zu Rang drei beim Inferno Triathlon 2025 – Bildrechte: VOLLTOLL/Manuel Lopez

EmbrunMan: Rekord durch Siffert, Brunnée auf Rang drei

Einen neuen Kursrekord gab es beim 41. EmbrunMan über 3,8 km Schwimmen, 185 km Radfahren, 42,2 km Laufen), der traditionell am 15. August ausgetragen wurde. Alanis Siffert gelang es als erste Frau überhaupt auf dem hammerharten Kurs in den französischen Alpen unter zehneinhalb Stunden zu bleiben. Die Schweizerin gewann in 10:28:19 Stunden vor ihrer Landsfrau Nina Derron (10:32:40). Die Heidelbergerin Merle Brunée (10:48:36) folgte mit etwas Abstand auf Rang drei.

Bei den Männern wiederholte der Franzose Louis Richard seinen Vorjahreserfolg. Allerdings musste Richard (9:17:39) dazu erst den Österreicher Thomas Steger (9:24:40) niederringen, der das Rennen bis km 28 im Marathon angeführt hatte, dann aber aufgrund von Krämpfen einbrach. Das Podium komplettierte der Spanier Jordi Montraveta (9:28:24). Bester Deutscher in der Männerkonkurrenz war der Augsburger Lukas Stahl (10:20:39) auf Rang 15.

Inferno Triathlon: Hürzeler gelingt neunter Sieg, Lenz sorgt für deutsche Podiumsplatzierung

 Der 26. Inferno-Triathlon enthielt dieses Jahr die ganze Palette an höllischer Herausforderung: Von heißen Temperaturen über Wind bis Regen und sogar Hagel. Aus Sicherheitsgründen musste um 17:40 Uhr wegen einer starken Gewitterzelle über dem Schilthorn der Berglauf ab Mürren abgesagt werden.

 Bereits früh wurde klar, welche drei Athleten über die 3,1 km Schwimmen, 98 km Rennrad, 30 km Mountainbike und 25 km Berglauf um die Podestplätze kämpfen. Nachdem der Schweizer Benjamin Ueltschi seinen Landsmann Samuel Hürzeler auf der Rennradstrecke mit der finalen Überfahrt der Großen Scheidegg überholte, kam nach dem Mountainbike-Abschnitt unerwartet der Deutsche Andreas Lenz als erster Athlet in der Wechselzone Stechelberg an der Schilthorn-Seilbahnstation an.

Auf dem finalen Berglauf hinauf auf das 2970 Meter hohe Schilthorn eroberte sich Hürzeler (8:59:20) mit der besten Laufzeit die Führung zurück und konnte sich so am Ende überlegen seinen insgesamt neunten Inferno-Sieg sichern. Dahinter lief auch Ueltschi (9:14:19) noch am aus dem oberbayerischen Schliersee stammenden Andreas Lenz (9:16:11) vorbei, der aber sicher seinen hervorragenden dritten Platz ins Ziel brachte. Auf Rang acht sorgte Fabian von Dehn für eine zweite deutsche Top Ten-Platzierung.

Kaum zu glauben, was für ein Duell sich Petra Eggenschwiler und Alexandra Zürcher auf der Strecke von Thun bis zum Schilthorn lieferten. Nachdem Zürcher auf der Mountainbike-Strecke ihre Konkurrentin überholen konnte, drehte Eggenschwiler (9:59:29) auf der Laufstrecke nochmals richtig auf. Sie überholte Zürcher und lief mit einem komfortablen Vorsprung zum fünften Mal als Siegerin durch den Zielbogen auf der Piz Gloria Gipfelstation. Zürcher (10:07:05) lief auf Rang zwei. Barbara Bracher (10:47:57) sorgte als Dritte für ein rein eidgenössisches Frauenpodium beim Inferno Triathlon 2025.

Ironman Kalmar: Deutsches Trio in den Top Ten

Beim Ironman Kalmar in Schweden (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) ging der Sieg mit neuem Streckenrekord an die Dänin Katrine Graesboll Christensen (8:27:49), die sich vor der niederländischen Titelverteidigerin Marlene de Boer (8:33:02) durchsetzte, die sich als Trostpflaster aber den letzten zu vergebenden Qualiplatz für den Ironman Hawaii 2025 sicherte. Der dritte Platz ging an die US-Amerikanerin Chelsea Sodaro, die damit auch ihr Hawaii-Startrecht bei der letztmöglichen Chance validierte.

Hinter der Queen of Kona von 2022 folgte mit Katharina Wolff (4.), Lisa Gerß (5.) und Johanna Ahrens (6.) ein deutsches Trio. Bei den Männern war kein Profifeld am Start.

Ironman 70.3 Hradec Králové: Bogen gewinnt souverän, Schönfelder Dritte

Bianca Bogen gewann in überlegener Manier den Ironman 70.3 Hradec Králové (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) in der Tschechischen Republik. Die Leipzigerin setzte sich in 4:01:30 Stunden mit über zehn Minuten Vorsprung vor der Österreicherin Lisa Maria Dornauer (4:11:40) durch. Der dritte Platz ging an die Grassauerin Sarah Schönfelder (4:12:55).

Die Profikonkurrenz der Männer gewann der Italiener Michele Bortolamedi (3:37:19) knapp vor dem Belgier Joran Driesen (3:37:50). Der Franzose Damien le Mesnager (3:39:12) komplettierte das Podium. Janne Büttel von den Berliner Weltraumjoggern wurde Fünfter.

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