
Das sagt Wahoo zum KICKR Core 2:
Zum Start in die neue Indoor-Cycling-Saison hat Wahoo seinem 2018 erstmals vorgestellten, äußerst beliebten Smart-Trainer sein erstes Update seit 7 Jahren verpasst. Wahoo verspricht für den KICKR CORE 2 u.a. das klassenbeste Fahrgefühl, eine integrierte Trittfrequenzmessung und virtuelles Schalten.
Die Features in Detail:
Neue Schaltoptionen: mit Zwift Cog & Click oder 11-Gang-Kassette (im Lieferumfang erhalten)
Neue WiFi-Konnektivität: bietet ein besser vernetztes und deutlich fortschrittlicheres Fahrerlebnis. Bessere Verbindungsmöglichkeiten mit Handys, Tablets und anderen elektronischen Geräten sowie eine schnellere Datenübertragungsgeschwindigkeit als bei Bluetooth und ANT+
Neues Beindesign mit einfacher Montage: Eine flachere Beinkontur ermöglicht ein schnelleres, stabileres Setup mit integrierter Installationsanleitung.
Neuer KICKR-Race-Modus: für nahezu sofortiges Ansprechen auf die Leistung
Neue KICKR BRIDGE: Daten von Herzfrequenzmessern können jetzt direkt über den Trainer an Apps übertragen werden, was den KICKR CORE 2 zu einem zentralen Sensor-Gateway macht und die Reibung bei der Einrichtung reduziert.
Geringere Reibung bei der Einrichtung: Mehrfarbige LEDs machen es den Fahrern noch einfacher, mit dem Training zu beginnen – sie zeigen den Status von Konnektivität, Fahrbereitschaft und Diagnose an.
Mit den 549,99 € UVP bietet der KICKR CORE 2 die perfekte Balance aus Anschaffungspreis und Leistung und ist so die clevere Wahl für alle, die ein zuverlässiges, intensives Trainingserlebnis zu einem wettbewerbsfähigen Preis wünschen. Hinsichtlich der benutzten Trainingsplattform ist nahezu alles möglich. Der Smarttrainer ist mit Wahoo SYSTM, MyWoosh, Rouvy, TrainingPeaks Virtual, Zwift und vielen anderen Trainings- und Communityplattformen kompatibel.

Im Rahmen der Kooperation mit Zwift ist der KICKR CORE 2 auch als Bundle mit dem Zwift Ride Smarter Rahmen erhältlich.
Unser Test:
Nach dem Unboxing war das Setup des Wahoo KICKR CORE 2 in der Tat ein Kinderspiel. Die Montage der zwei massiven Stützen ist mit Ikea-Schrauberkenntnissen schnell geschafft und auch die Fixierung des Bikes geht leicht von der Hand, vergleichbar mit dem Ein- und Ausbau des Hinterrads. Dies gilt sowohl für ältere Renn- und Triathlonräder mit Schnellspanner und für neuere Road- und Tribikes mit Steckachse (142 und 148 mm Einbaumaß). Die Verwendung der jeweiligen Adapter ist auf einer beiliegenden Montagekarte super erklärt.

Die anschließende erste Koppelung mit der Trainingsplattform – bei unserem Test kam Zwift zum Einsatz – funktionierte auf Anhieb. Bei den während des Testzeitraums durchgeführten Trainings connectete sich der KICKR CORE 2 dann automatisch beim Start von Zwift.
Bei den Workouts punktete Wahoos Einstiegs-Smarttrainer in allen relevanten Bereichen. Sofort fällt die geringe Geräuschentwicklung auf, die sich auch bei intensiver Tretleistung kaum nach oben bewegt. Bei 150 Watt Tretleistung lag die Geräuschentwicklung bei moderaten 59 dB und stieg bei 350 Watt auf 66 dB an (gemessen mit einer Lautstärke App auf dem Smartphone), wobei für die Laustärke vor allem der Kettenantrieb verantwortlich ist. Den sauberen Kettenlauf kann man zudem bei der Verwendung des Zwift Cog an dessen innenliegenden Stellring feinjustieren und so die Geräuschentwicklung noch etwas minimieren. Die Schwungscheibe an sich verrichtete seine Arbeit im Vergleich fast schon unbemerkt.
Das Fahrgefühl war durchwegs angenehm, wobei es die am Lenker positionierte Schaltzentrale des Zwift Cog & Click V2 einem leicht macht, den Widerstand über die 24 virtuellen Gänge zu regulieren und so beim freien Fahren immer passend gekettet zu sein. Bei vorgegebenen Programmen im Ergometer-Modus, mit schnellen Intervall-Belastungswechseln, spricht der KICKR CORE 2 gut an. Geräte der Topklasse sind hier sicher etwas direkter und genauer. Im Vergleich zu parallel mitlaufenden kurbelbasierenden Powermetern (SRAM Red/Shimano Dura Ace) ist die Genauigkeit aber in einem Rahmen, der den Ansprüchen der allermeisten ambitioniert trainierenden Athletinnen und Athleten genügen dürfte.

Trotz des mit 14,1 kg eher leichten Gewichts, gibt es hinsichtlich der Stabilität und Standfestigkeit nichts wirklich was zu meckern. Einen kontrollierten kraftbetonten Wiegetritt steckte der KICKR Core 2 auch jenseits der FTP-Schwellenleistung ohne Aufschaukeln locker weg und wilde Sprints im Abduschaparow-Stil sollte man aus Gründen der Materialschonung sowieso unterlassen.
Testfazit:
Mit dem Wahoo KICKR CORE 2 bekommen Radsportler und Triathleten einen Smarttrainer, mit dem sie alle Facetten des Indoor-Radtrainings umsetzen können – vom lockeren Beine auskurbeln bis zur knallharten Intervall-Wattdusche, auch ohne teure spezielle „Real-Bike-Gimmicks“, die das Outdoor-Bikefeeling imitieren sollen. Gerade Athletinnen und Athleten, die das Indoor-Training „nur“ als Schietwetter-Alternative zum Outdoor-Radfahren sehen und deshalb eine überschaubare Stundenanzahl in der hauseigenen Pain-Cave verbringen, bekommen für die 549,99 € UVP einen Smarttrainer, der so gut wie keine Wünsche offenlässt.
















