
„Ich hatte mir ein Versprechen gegeben: Dass ich immer Plan A verfolge. Wenn Plan A irgendwann nicht mehr funktioniert, dann werden sich hoffentlich andere Türen öffnen. Genau da bin ich jetzt. Ich habe immer für meinen Sport gelebt, aber durch das Rennen in Spanien weiß ich: Der Punkt ist jetzt erreicht, ich beende meine Karriere. Das ist auch für mich selbst überraschend, aber das Rennen in Spanien war ein einschneidendes Erlebnis,“ sagte Anne Haug der Welt.
Beim besagten Ironman Vitoria-Gasteiz war Haug vor eineinhalb Wochen im Marathon an Position zwei liegend nach knapp 10 km ausgestiegen. Der Grund seinen Selbstzweifel gewesen, die 42,2 km anständig ins Ziel zu bringen.
Die Ironman Weltmeisterin von 2019, die im Vorjahr in Roth in 8:02:38 Stunden eine neue Triathlon-Langdistanz-Weltbestzeit aufstellte, hatte in den letzten Jahren zunehmend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
Auch in dieser Saison musste die Bayreutherin krankheitsbedingt ihren Saisonstart mehrmals verschieben. Nach einen gelungen Wettkampftest beim Volcano Triathlon auf Lanzarote verletzte sich Haug Anfang Mai direkt im Vorfeld der Challenge Salou am Fuß. Sie ging dort anschließend trotzdem an den Start, beendete das Rennen aber direkt nach dem Radfahren.
Der letzte Akt war jetzt das Ironman-Rennen im Baskenland, wo eigentlich die Validierung des Startrechts für den Ironman Hawaii geplant war.












