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Supertri: Saisonfinale endet mit einem emotionalen Heiratsantrag

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Die Luxemburgerin Jeanne Lehair und Csongor Lehmann aus Ungarn haben das finale Rennen der diesjährigen Supertri-Serie im französischen Toulouse gewonnen. Beide sicherten sich damit auch den Sieg in der Serienwertung, die in diesem Jahr aus vier Wettbewerben bestand.
Jeanne Lehair Heitratsantrag Supertri
Heiratsantrag auf dem Supertri-Podium: Nathan Lessmann hält um die Hand von Jeanne Lehair an – Bildrechte: supertri.com

Neben dem sportlichen Schlagabtausch war es eine Szene, die der Triathlon-Welt in Erinnerung bleiben dürfte. Bei der Siegerehrung sprach der Freund von Jeanne Lehair einen Heiratsantrag aus, den die frischgekürte Supertri-Siegerin mit einem freudigen Ja annahm.

Lehair besiegt ihren Toulouse-Fluch

Zuvor hatte die 29-jährige gebürtige Französin, die seit der Saison 2022 für Luxemburg startet, den Highspeed-Triathlon über dreimal 300 m Schwimmen, 4 km Radfahren und 1,6 km Laufen in 50:44 min vor der Französin Leonie Periault (50:47) und der Britin Jessica Fullagar (50:48) gewonnen. Sie durchbrach damit die Serie von schlechten Rennen in Toulouse. 2023 wurde sie dort disqualifiziert und im Vorjahr war sie nach einem platten Reifen aus dem Rennen.

Koch und Eim eliminiert

Die beiden deutschen Starterinnen Annika Koch (11.) und Nina Eim (16.) wurden ein Opfer der Eliminator-Regel. Diese besagt, dass das Rennen vorzeitig beendet ist, wenn man 90 Sekunden hinter der Spitze liegt.

In der Gesamtwertung, in die die vier Ergebnisse der diesjährigen Supertri-Rennen in Toronto, Chicago, Jersey und Toulouse einflossen, gewann Lehair mit 50 Punkten vor Periault (46) und der Britin Georgia Taylor-Brown (41). Annika Koch wurde Elfte in der Gesamtwertung.

Bei den Männern gingen die Ränge zwei und drei hinter dem Tagessieger Csongor Lehmann (47:15) an den US-Amerikaner Seth Rider (47:22) und Vasco Vilaca (47:29) aus Portugal. Im Gesamtklassement sammelte Lehmann insgesamt 49 Punkte und lag so klar vor den zweit- und drittplatzierten Vasco Vilaca (43) und dessen Landsmann Ricardo Batista (36).

Podium Racing das beste Team

In der Teamwertung ging der Saisonsieg an Podium Racing (355 Punkte), wobei hier Lehair und Periault maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten. Rang zwei ging an Crown Racing (301), die mit Taylor,-Brown, Vilaca und Batista ihre besten Punktelieferanten hatten. Das drittbeste Team war Brownlee Racing (278) um Jonny Brownlee. Für Stars und Stripes Racing (244) blieb trotz des Gesamteinzelsiegs von Lehmann nur der undankbare vierte Platz.

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