
Die Spanierin Sara Perez Sala führte im Alloz Reservoir nach 26:12 min eine zwölfköpfige Spitzengruppe an, die innerhalb von einer halben Minute den laktatfördernden Anstieg zur T1 hinauflief. Mit in der Topgruppe vertreten war Bianca Bogen. Ein sehr ordentliches Schwimmen erwischte auch Daniela Kleiser, die zwar an Position 20 dem Wasser kam, ihren Rückstand mit 7:39 min aber auf ein erträgliches Maß begrenzen konnte.
Bianca Bogen fährt anfangs an der Spitze mit
Anschließend sortierte sich auf welligen und anfangs sehr kurvigen Radkurs die Spitzengruppe. Julie Derron, Imogen Simmonds, Bianca Bogen und Sara Perez Sala bilden ein Führungsquartett, das nach 20 km eine halbe Minute Vorsprung auf die nächste Gruppe, die die Belgierin Hanne De Vet anführte, herausgearbeitet hatte. In Sichtweite zu De Vet fuhren dahinter Georgia Taylor-Brown, Holly Lawrence und Natalie Van Coevorden. De Vet und Taylor-Brown machten anschließend den Move nach vorne und reihten sich zwischen der Leaderin Derron und Simmonds ein, während Bogen dem Tempo an der Spitze nicht mehr folgen konnte
Nach der Hälfte der 80 Radkilometer war dann auch Alanis Siffert zur Spitze vorgefahren. Die radstarke Schweizerin diktierte nun das Tempo, mit dem Ergebnis, dass nur noch Derron und Taylor-Brown folgen konnten. Das Trio blieb bis kurz vor der im Zentrum von Pamplona gelegenen T2 zusammen. Erst dann verlor Taylor-Brown (+0:31) noch ein paar Sekunden auf Siffert und Derron. Dahinter folgte als alleinige Verfolgerin Simmonds (+2:17). Einen regelrechten Einbruch erlebte Bianca Bogen, die nach der starken Anfangsphase bis ins Radziel auf Position 17 (+11:53), noch hinter Daniela Kleiser (+9:17), durchgereicht wurde.
Spannung um Rang drei
Auf den verwinkelten drei Laufrunden setzte sich schnell Georgia Taylor-Brown an die Spitze. Die Mixed-Relay Olympiasiegerin von Tokio 2021 war bei Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke früh auf Siegkurs. Ebenfalls sicher war Julie Derrons zweiter Platz. Komplett neu gemischt wurde allerdings die Karten beim Fight um Rang drei. Alanis Siffert versuchte alles, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Ihr Einsatz war allerdings vergebens, denn sowohl Taylor Spivey (3.) und Holly Lawrence (4.) zogen noch an ihr vorbei.
Kleiser mit Laufbestzeit in die Top Ten
Einen versöhnlichen Abschluss gab es für Daniela Kleiser. Die Münchnerin rannte mit Laufbestzeit (1:07:25) als Zehnte noch in die Top Ten und rehabilitierte sich damit für das DNF beim IRONMAN 70.3 Aix-en-Provence. Bianca Bogen beendete ihr Rennen auf Rang 17.








