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T100 Wollongong: Mika Noodt Zweiter, Siege an Wilde und Waugh

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Der Wolfsburger Mika Noodt musste sich beim T100 Triathlon World Tour-Rennen im australischen Wollongong erneut nur dem Neuseeländer Hayden Wilde geschlagen geben. Für Wilde war es bereits der fünfte T100-Sieg in dieser Saison. Bei den Frauen setzte sich die Britin Kate Waugh über die 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren und 18 km Laufen überlegen vor der Australierin Ashleigh Gentle durch.
Mika Noodt T100 Triathlon World Tour 2025 Wollongong
Mika Noodt wird Zweiter beim T100-Rennen in Wollongong – Bildrechte: T100 Triathlon World Tour

Nur beim Schwimmen am Cove Beach war Hayden Wilde noch nicht in vorderster Front zu sehen. Es waren der Brite Sam Dickinson und der Niederländer Menno Koolhaas, die das Tempo vorgaben. In der T1 stürmten dann 16 Athleten innerhalb von nur einer halben Minute zu ihren Rädern.

Auf dem Radkurs setzte sich Wilde nach circa 25 km an die Spitze, wobei dem Kiwi im weiteren Verlauf nur noch Noodt folgen konnte. Als Duo bewältigten der Deutsche und der Neuseeländer den Rest der 80 km langen Radstrecke. Bis ins Radziel wuchs ihr Vorsprung auf die ersten Verfolger Jouri Keulen und Sam Dickinson auf gut zwei Minuten an.

Mika Noodt kontrolliert zu Rang zwei

Beim Laufen dauerte es nicht lange, dann löste sich Wilde gefühlt spielerisch von Noodt und lief in 3:06:07 Stunden zum Sieg. Noodt (3:06:42) brachte seinerseits den zweiten Platz noch sicher vor dem beim Laufen stark aufkommenden Youri Keulen (3:07:12) nach Hause.

„Ich fühlte mich auf dem gesamten Radkurs sehr kontrolliert und konnte mein eigenes Tempo fahren, was auch dem Umstand geschuldet war, dass Rico (Bogen) diesmal fehlte. Auf der Laufstrecke lief ich bis zum ersten Anstieg mit Hayden. Ich lief zunächst mein eigenes Tempo, bis Jouri (Keulen) auf 40 Sekunden herankam und konnte dann gut dagegenhalten. Nach der Wettkampfpause habe ich mich sehr stark gefühlt und ich freue mich sehr über den zweiten Platz“, erklärte Mika Noodt direkt nach dem Rennen.

In der Gesamtwertung führt Hayden Wilde nun mit 140 Punkten vor dem Belgier Jelle Geens (122), der in Wollongong nicht am Start war. Mika Noodt ist nun mit 110 Punkten alleiniger Dritter vor Rico Bogen (93), der das Rennen in Wollongong in der Eurosport-Übertragung als Experte mitverfolgte.

Als zweiter deutscher Athlet war Willy Hirsch im Rennen. Der Hallenser verlor nach einem gewohnt starken Schwimmen auf dem Rad früh den Anschluss zur Spitze und wechselte an Position acht auf die Laufstrecke, wo er noch drei Plätze einbüßte und sich am Ende auf Rang elf platzierte.

Waugh überlegen zum zweiten T100-Saisonsieg

In der Frauenkonkurrenz hatte Kate Waugh nur beim Schwimmen mit der Spanierin Sara Perez Sala und Lotte Wilms aus den Niederlanden zwei ebenbürtige Kontrahentinnen. Auf dem Rad war die Britin dann schnell allein unterwegs und nur Wilms konnte den Rückstand bis in die T2 unter der zwei Minuten-Marke begrenzen. Nach der besten Radzeit ließ die Siegerin des T100 Saisonauftakts in Singapur auch noch die Laufbestzeit folgen und lief so in 3:26:55 Stunden überlegen zum zweiten T100-Saisonsieg. Der zweite Platz ging an Ashleigh Gentle, der vor heimischem Publikum eine starke Aufholjagd gelang. Von Rang sechs in der T2 arbeitete sie sich nach vorne und schob sich zwei Kilometer vor dem Ziel auch noch an Sara Perez Sala vorbei, die Dritte wurde.

In der T100-Gesamtwertung führt nun Kate Waugh mit 128 Punkten vor ihrer Landsfrau Lucy Charles-Barclay (119) und Ashleigh Gentle (107).

Caro Pohle früh aus dem Rennen

Mit den DNF taucht die einzige deutsche Starterin Caroline Pohle in der Ergebnisliste auf. Die Leipzigerin, die bereits vor zwei Wochen nach Australien angereist war, stieg direkt nach dem Schwimmen aus. Gegenüber Eurosport erklärte sie, dass sie sich beim Schwimmen komplett kraftlos fühlte. Pohle hatte nach der Ankunft in Australien mit einem Infekt zu kämpfen und ging so bereits entsprechend angeschlagen ins Rennen.

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