Auf Rang drei lief zunächst der Spanier Javier Gomez (3:38:20) ein, der später in der Ergebnisliste aber unter den disqualifizierten Athleten auftauchte. Der 40-Jährige, der in seiner Karriere fünfmal Kurzdistanz- und zweimal Ironman 70.3-Weltmeister wurde, hatte beim Radfahren technische Probleme mit seinem Triathlonlenker und nahm dabei auch fremde Hilfe in Anspruch, was zur Disqualifikation führte. Auf das Podium durfte so mit Ben Hamilton (3:39:40) ein weiterer Neuseeländer.
Gomez war es auch, der nach 22:48 min das Feld nach dem Schwimmen anführte. Auf dem Rad fuhr anschließend Phillips allen davon und nahm so gut drei Minuten Vorsprung vor Moody mit in den Halbmarathon. Die zunächst komfortable Führung sollte aber nicht reichen. Kurz vor dem Ziel setzte Jack Moody zu einem unwiderstehlichen Sprint an und lief zu seinem ersten Sieg beim seit dem Jahr 1990 ausgetragenen Tauranga Half.
In der Frauenkonkurrenz waren des Rebecca Clarke und Hannah Berry, die gemeinsam das Radfahren dominierten. Über sechs Minuten Vorsprung hatte das neuseeländische Duo auf Chelsea Sodaro in der T2, wobei dazwischen noch Els Visser lag. Auf der Laufstrecke folgte dann die erwartete Aufholjagd von Sodaro, die mit Laufbestzeit noch bis auf Rang zwei nach vorne stürmte. Hannah Berrys dritten Tauranga-Sieg konnte aber auch die Hawaii-Siegerin von 2022 nicht mehr verhindern.
Tauranga Half: Berry und Moody lassen die Kiwis jubeln, Gomez disqualifiziert
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Hannah Berry und Jack Moody sorgten beim Tauranga Half Triathlon für einen neuseeländischen Doppelerfolg. Berry siegte über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21 km Laufen) auf der neuseeländischen Nordinsel in 3:58:48 Stunden knapp vor der US-Amerikanerin Chelsea Sodaro und Els Visser aus den Niederlanden. Moody (3:33:33) rang in einen langgezogenen Zielsprint seinen Landsmann Mike Phillips (3:33:44) nieder und sorgte dabei zudem für einen neuen Streckenrekord.
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