
Hellwig knüpft an starke Comback-Form an
Für Hellwig war der Sieg in Austin die nächste starke Leistung nach seinem gelungenen Comeback nach der langen Verletzungspause. Der Deutsche hatte zuletzt bereits mit zwei zweiten Plätzen im Weltcup sowie Rang neun beim WTCS-Rennen in Yokohama überzeugt und bestätigte nun auch bei der Supertri-Premiere seine starke Form.
Bereits beim ungewöhnlichen Wasserstart gehörte der 26-jährige Deutsche zu den stärksten Athleten im Feld. Auf dem Rad setzte sich Hellwig gemeinsam mit dem US-Amerikaner Seth Rider früh vom Feld ab. Das Duo arbeitete stark zusammen und verschaffte sich entscheidende Vorteile für den abschließenden Lauf.
Dort spielte Hellwig seine Klasse endgültig aus. Mit einem starken 5-km-Split ließ er der Konkurrenz keine Chance und lief in 52:00 min souverän zum Sieg. Dahinter sicherte sich der Franzose Aurelien Jem (52:19) Rang zwei, während Matthew McGoey (52:28) als bester US-Amerikaner Platz drei belegte. Rider musste sich trotz seiner starken Vorarbeit auf dem Rad mit Rang vier zufriedengeben.
„Der Start im tiefen Wasser hat mir als eher leichtem Athleten gut gelegen“, erklärte Hellwig nach dem Rennen. „Ich wurde im Verlauf des Rennens immer stärker. Mit Seth haben wir auf dem Rad Vollgas gegeben und dann noch einen starken Lauf draufzusetzen, macht mich wirklich glücklich.“
Jorgensen stürmt mit überragendem Lauf zum Sieg
Im Frauenrennen demonstrierte Gwen Jorgensen einmal mehr ihre außergewöhnliche Laufstärke. Die Olympiasiegerin von Rio 2016 kam als Sechste aus der ersten Wechselzone, arbeitete sich auf den abschließenden fünf Kilometern jedoch eindrucksvoll an die Spitze des Feldes.
Vor heimischem Publikum in Austin lief Jorgensen souverän zum Sieg. Dahinter entwickelte sich ein spannender Kampf um die weiteren Podiumsplätze zwischen Eleanor Beveridge (USA), Zuzana Michaliková (SVK) und Joy Gill (USA). Im Zielsprint setzte sich Beveridge hauchdünn mit lediglich 23 Hundertstelsekunden Vorsprung gegen Michaliková durch.
„Es war einfach großartig“, sagte Jorgensen im Ziel. „Meine Kinder standen im Ziel und haben mir High-Fives gegeben. Dass meine Familie hier dabei sein konnte, hat diesen Sieg besonders gemacht.“
Neue Supertri Pro Series gestartet
Das Rennen in Austin markierte den Auftakt der neu strukturierten Supertri Pro Series. Die Profis starteten dabei im Sprintformat mit Windschattenfreigabe. Gemeinsam mit USA Triathlon will Supertri vor allem jungen Eliteathleten zusätzliche Rennmöglichkeiten auf höchstem Niveau bieten.








