Der Gründer des Landauer Triathlons, Gotthold Dudda, ist in der vergangenen Woche im Alter von 84 Jahren verstorben. Noch im Juli 2008 durfte der ehemalige Senioren-Europameister die 25. Jubiläumsausgabe des Landauer Triathlon miterleben. Die niederbayerische Traditionsveranstaltung war in ihrer langen Geschichte unter anderem Austragungsort von Deutschen Meisterschaften der Elite und Jugend, sowie der Triathlon-Bundesliga.
Am Nikolaustag, dem 6. Dezember, verstarb der Vater des Landauer Triathlon. Gotthold Dudda wurde 84 Jahre alt. Ein knappes halbes Jahr nach dem 25-jährigen Jubiläum seines Landauer Triathlons, bei dem er sich noch den großen Wunsch erfüllen konnte, alle seine selbst gewonnenen Pokale an die Sieger des Jubiläumsrennens zu übergeben.
Premieren-Europameister der Senioren
Reinhard Huf, der zuletzt viele Jahre die Geschicke der Landauer Triathleten leitete, freut es jetzt umso mehr, dass Holdi, wie Dudda von seinen Triathlonfreunden genannt wurde, das Vierteljahrhundert Triathlon in Landau noch miterleben durfte. Erst vor wenigen Wochen hatte Huf den Posten des Organisationschefs an Dieter Bartl übergeben, der nun versucht die Landauer Triathlon-Erfolgsgeschichte weiterzuführen. Ich merkte wie Holdi glänzende Augen bekam und sich darüber freute, so Huf in der Passauer Neuen Presse über das letzte Zusammentreffen mit dem Verstorbenen.
Neben der Organisation des Triathlons war Dudda auch ein erfolgreicher Triathlet der ersten Stunde. Erst nach einem Herzinfarkt kam der in Ostpreußen geborene Dudda zum Laufsport und letztendlich zum Triathlon. Mit Erfolg, denn 1990 wurde er im ostfriesischen Jümme (der ersten EM für Senioren) Europameister der Altersklasse 65. Bis ins hohe Alter war der passionierte Skilangläufer auch nach seiner aktiven Karriere mit dem Rad unterwegs und hielt sich mit Fitness-Training in Form.






