
Bei den Elite- und U23-Männern war Benedikt Bettin als Vierter bester Deutscher. In 54:29 min fehlten ihm lediglich neun Sekunden auf einen Medaillenrang. Jan Scheffold belegte in 54:44 min Platz elf. Jaspar Ortfeld erreichte nach 55:00 min Rang 17 und damit ebenfalls eine Top-20-Platzierung. Valentin Wernz wurde in 56:14 min 37.
„Ben Bettin hat das stärkste Rennen seiner bisherigen Karriere gemacht. Ebenso Jan Scheffold,“ sagt Thomas Moeller, DTU Sportdirektor. Zum Europameister krönte sich der Franzose Milan Larivière in 54:20 min. Silber gewann der Brite Michael Gar (54:25) Bronze ging an den Ungarn Zalán Hóbor (54:27).
Klamt beste Deutsche bei den Frauen
Im Rennen der Elite- und U23-Frauen sorgte Selina Klamt mit Platz fünf für das beste deutsche Ergebnis. Nach einer konstant starken Leistung vom Schwimmen bis ins Ziel überquerte sie nach 1:01:14 Stunden die Ziellinie und verpasste das Podium nur knapp. Auch Julia Bröcker und Lilly Marie Overberg zeigten beeindruckende Leistungen. Nach dem Schwimmen arbeiteten sich beide Athletinnen kontinuierlich nach vorne und überzeugten insbesondere auf dem Rad. Overberg konnte sich auf der Laufstrecke nochmals absetzen und belegte in 1:01:41 Std. Rang zwölf. Bröcker erreichte nach 1:02:10 Std. Platz 22.
Thomas Moeller verwies auf die besonderen Anforderungen des Kurses: „Die Radstrecke war eine echte Herausforderung aufgrund der vielen Wendepunkte und des groben Kopfsteinpflasters.“ Entsprechend zufrieden zeigte er sich mit den Leistungen von Lilly Overberg und Selina Klamt: „Lilly hat bei ihrer ersten Europameisterschaft im Schwimmen noch Rückstand gehabt, auf dem Rad und im Lauf aber eine hervorragende Leistung gezeigt. Selina hat sich auf der schweren Radstrecke sehr gut behauptet.“
Den Europameistertitel sicherte sich die Polin Roksana Słupek in 1:00:31 Std. Die Französin Ambre Grasset gewann als Gesamtzweite in 1:00:46 Std. gleichzeitig den U23-Europameistertitel. Bronze ging an ihre Landsfrau Léa Houart (1:00:47).
Deutsche Juniorinnen und Junioren sichern WM-Tickets
Für das beste deutsche Ergebnis bei den Juniorinnen sorgte Carlotta Bülck, die nach 1:03:10 Std. Rang sieben belegte und einen Podestplatz lediglich um 25 Sekunden verpasste. Ava Martha Brambier wurde in 1:04:08 Std. 16. und Jara Banka erreichte nach 1:05:16 Std. Platz 24.
Bei den Junioren verpassten Henry Haag (56:32 min) als Siebter und Christian Ache (56:45 min) als Achter das Podium ebenfalls nur knapp. Jaron Kollmeier, der kurzfristig über die Warteliste ins Starterfeld gerückt war, kämpfte sich in 56:54 min auf Rang elf. Moritz Hägel belegte Platz 25 (56:57). Trotz der verpassten Medaillen gab es Grund zur Freude: Alle drei deutschen Juniorinnen sowie die drei bestplatzierten deutschen Junioren erfüllten die Voraussetzungen für die Junioren-Weltmeisterschaften. Damit sicherte sich das deutsche Team die maximale Anzahl an Startplätzen. Frank Heimerdinger, Bundestrainer Nachwuchs, zog nach den Wettkämpfen ein positives Fazit: „Wir gehen mit sechs JWM-Plätzen nach Hause, das war das Hauptziel.“
Den Europameistertitel bei den Juniorinnen gewann die Schweizerin Anouk Danna in 1:01:20 Std. vor der Französin Anouk Rigaud (1:01:45). Bronze ging an die Luxemburgerin Linda Krombach (1:02:45). Bei den Junioren setzte sich der Luxemburger Sebastian Ziekmann in 55:47 min durch. Silber gewann der Brite Lucas Gorill (55:56), Bronze sicherte sich der Däne Jelle Kaindl (56:09).







