
Bereits nach dem Schwimmen positionierte sich Tertsch als Siebte aussichtsreich in der Spitzengruppe und hielt sich auch auf dem Rad in Schlagdistanz zur Konkurrenz. Die Darmstädterin spielte im abschließenden Lauf ihre Stärke aus und setzte sich gemeinsam mit der Französin Cassandre Beaugrand entscheidend vom übrigen Feld ab.
Auf den letzten Metern zog die Olympiasiegerin von Paris 2024 aber noch einmal das Tempo an und überquerte nach 56:06 min als Erste die Ziellinie. Tertsch folgte nur fünf Sekunden später in 56:11 min. auf Rang zwei. Das Podium komplettierte die Schwedin Tilda Månsson (56:21).
Trotz der knappen Niederlage zeigte sich die 27-Jährige zufrieden mit ihrer Leistung: „Sie ist super stark beim Laufen, deshalb musste ich meinen eigenen Weg finden, um zu gewinnen“, sagte Tertsch im Ziel. „Ich habe es nicht geschafft, aber ich bin glücklich mit meinem Rennen. Es waren nur ein paar Sekunden, aber ich wollte mein Bestes geben und das habe ich.“
Auch Tanja Neubert zeigte ein starkes Rennen. Nach Rang 35 im Schwimmen arbeitete sie sich auf dem Rad kontinuierlich nach vorne. Mit der schnellsten Radzeit des gesamten Feldes machte sie zahlreiche Positionen gut und legte die Grundlage für Platz 15. Nach 56:56 min erreichte sie das Ziel und sammelte damit wertvolle Punkte für die WM-Wertung.
Das Männerrennen, das ohne deutsche Beteiligung stattfand, gewann der der Australier Matt Hauser. Der amtierende WTCS-Weltmeister verwies dabei in 50:28 min den Portugiesen Vasco Vilaca (50:31) und Csongor Lehmann (50:36) aus Ungarn auf die Ränge zwei und drei.
Der nächste Stopp der World Triathlon Championship Serie findet am 29. August im chinesischen Weihai statt.






