Hürzeler und Eggenschwiler gewinnen 22. Inferno Triathlon

von tri2b.com | 17.08.2019 um 19:30
Samuel Hürzeler hat zum sechsten Mal den Inferno Triathlon im Berner Oberland gewonnen. Mit einer Zeit von 8:49:45 Stunden erreichte der Lokalmatador das Ziel 11 Minuten vor seinem Teamkollegen Ramon Krebs (9:01:11) auf dem 2.970 Meter hohen Schilthorn. Bei den Frauen setzt sich Petra Eggenschwiler (10:10:30) in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Alexandra Zürcher (10:33:24) durch.

Auf der Strecke von Thun hoch aufs Schilthorn ist kaum einer so schnell unterwegs wie er: Samuel Hürzeler gab dabei die Führung nie aus der Hand. Bereits in Oberhofen stieg er mit Vorsprung auf seine Verfolger als Erster aus dem Wasser des Thuner Sees. Auf der Rennrad- und der Mountainbike-Strecke baute der Schweizer den Vorsprung weiter aus und auch beim Berglauf war er nicht zu stoppen. Knapp hinter Roman Krebs sicherte sich Sami Götz (9:02:41) Rang drei. Marc Pschebizin, mit zehn Inferno-Siegen der absolute Rekordhalter in punkto Siegen, wurde in 9:21:14 Stunden starker Siebter und zugleich bester Deutscher.

 

Mit dem Streckenrekord geliebäugelt

 

"Es war ein spezielles Rennen", fasst Sieger Hürzeler im Ziel zusammen. "Es war sehr zäh, ich hatte das Gefühl, noch mehr zu pushen als im Vorjahr und habe sogar mit dem Streckenrekord geliebäugelt." Im Ziel sei er doch ein bisschen überrascht gewesen, dass es so deutlich nicht gereicht habe. Der Streckenrekord für die 155 Wettkampfkilometer liegt bei 8:34:27.

 

Petra Eggenschwiler kann endlich Jubeln

 

Petra Eggenschwiler gelang bei ihrer dritten Teilnahme in Serie und dem zweiten Rang im Vorjahr nun der Coup: Nach 10:10:30 Stunden lief Solothurnerin nach einem Kopf-an-Kopf-Duell mit Alexandra Zürcher, als erste über die Ziellinie auf dem Schilthorn. "Da das Schwimmen nicht meine stärkste Disziplin ist, musste mich auf dem Rennvelo dranhalten", erzählte die amtierende Duathlon-Langdistanz-Weltmeisterin. "Dafür hatte ich dann auf dem Mountainbike nicht mehr die besten Beine." Beim Berglauf wusste sie, dass sie noch einmal alles geben muss, wenn es ganz oben aufs Podest reichen sollte. Die finale Kraftanstrengung wurde belohnt: Die Zweitplatzierte Alexandra Zürcher aus Oey kam knapp 23 Minuten später ins Ziel, ihre Rennzeit lag bei 10:33:24. Weitere 38 Minuten vergingen, bis Sabine Stalder mit einer Zeit von 10:48.51 das Damen-Podest komplettierte.

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