Ironman Kalmar: Premiere mit deutschem Dreifacherfolg

von H. Eggebrecht für tri2b.com für tri2b.com | 18.08.2012 um 18:46
Mit einem komplett deutschen Podium im Männerrennen endete die Erstauflage des Ironman Kalmar. Jan Raphael setzte sich in 8:04:01 Stunden gegen Dorian Wagner (8:08:06) und Horst Reichel (8:10:12) durch ...

Mit einem komplett deutschen Podium im Männerrennen endete die Erstauflage des Ironman Kalmar. Jan Raphael setzte sich in 8:04:01 Stunden gegen Dorian Wagner (8:08:06) und Horst Reichel (8:10:12) durch. Bei den Frauen gab es mit der Schwedin Asa Lundström einen Heimsieg für die Skandinavier zu feiern. Ebenfalls auf das Podium schaffte es Dana Wagner, die hinter Lundström auf Rang zwei das Ziel erreichte. „Das war heute ein toller Tag beim Ironman Schweden. Nicht nur ein super Ergebnis, sondern insgesamt ein Top-Event. Wahnsinnsstimmung in der Innenstadt und eigentlich überall an der Strecke-keine Ahnung wo die vielen Leute herkamen.“ Mit diesen Worten bedankte sich Jan Raphael via Facebook für die vielen Glückwünsche, die ihn nach seinem zweiten Ironman-Sieg der Karriere erreichten. Vor knapp sechs Jahren stand der Hannoveraner in Florida schon einmal ganz oben auf dem Ironman-Podium. Lange wurde die schwedische Ironman-Premiere von einer achtköpfigen Spitzengruppe auf dem Rad bestimmt. Neben den Deutschen Raphael, Dorian Wagner, Horst Reichel und Andi Böcherer machten sich auch noch die Schweden Jonas Djurnback und Karl-Johan Danielsson sowie der Ukrainer Anton Blokhin Hoffnungen auf den Sieg. Doch nach dem Wechsel in die Laufschuhe sollte sich der frühere Commerzbank-Profi Raphael endgültig an die Spitze setzen. Dahinter duellierte sich der Nachwuchsmann Wagner mit Böcherer um Rang zwei. Allerdings verlor Böcherer am Ende deutlich an Boden und erreichte auf Rang sechs das Ziel. An der Spitze verteidigte Raphael seine Führung gegen seine deutschen Kontrahenten und lief mit einem 2:45-Stunden-Marathon zum Sieg. Sechs Minuten später war dann auch der deutsche Dreifacherfolg mit dem zweitplatzierten Dorian Wagner und Horst Reichel perfekt. Rang vier ging an Djurnback, der in 8:10:51 Std. einen neuen schwedischen Rekord über die Triathlon-Langdistanz aufstellte.

Dana Wagner bis nach der Halbmarathon-Marke in Führung
Deutsch wurde auch von Beginn an im Frauenrennen gesprochen. So verließ Rebecca Essmüller als Führende nach 3,8 Kilometer die Ostsee. Diese sollte sie bis zur 140 km-Marke behalten. Im letzten Viertel übernahm dann Dana Wagner die Spitze und ging als Führende in den abschließenden Marathon. Mittlerweile hatte sich auch die Schwedin Asa Lundström an Essmüller herangearbeitet und machte sich vor den begeisterten Fans au, auch noch Wagner einzuholen. Bis gut zur Halbmarathonmarke sollte die von einer Fußverletzung gehandicapte Wagner, der Schwedin Paroli bieten können. Lundström lief danach in 9:13:27 Std. zum Sieg. Knapp zehn Minuten später folgte Wagner (9:22:32) als Zweite, die Anfang Juli beim Ironman in Klagenfurt auf Rang vier das Podium noch denkbar knapp verpasste. Essmüller brach im Marathon deutlich ein und musste noch die Japanerin Emi Sakai auf Rang drei vorbei ziehen lassen.

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