
15 Männer und 5 Frauen stellten sich in diesem Jahr der Ultraman-Herausforderung auf Big Island, wobei alle Frauen und 12 Männer das Ziel erreichten.
Max Kniazev legte den Grundstein zum überlegenen Sieg bereits am ersten Wettkampftag mit dem Schwimmen vom Pier in Kailua-Kona bis in die Keauhou-Bucht und dem anschließenden Radabschnitt bis zum Volcano Nationalpark. Kniazev nahm bereits eine Dreiviertelstunde Vorsprung vor dem spanischen Vorjahressieger Juan Bautista Castilla Arroyo mit in den zweiten Tag.
Im Rekordtempo vom Kilauea Vulkan bis nach Hawi
Dort flog Kniazev dann im Rekordtempo über die 276 Radkilometer. In 7:09:12 Stunden stellte er eine neue Bestzeit für den zweiten Tagesabschnitt auf und baute seinen Vorsprung auf fast zwei Stunden aus. Im abschließenden Doppelmarathon von Hawi zurück nach Kona war der 35-jährige Leader erneut der Schnellste. Mit einem 6:31er Doppelmarathon lief er in 21:27:36 Stunden zum Ultraman World Championships-Titel, gefolgt vom Castilla Arroyo (23:21:37) und dem Japaner Matsuda Terumasa (23:54:54).
Richtig eng ging es bei den Frauen im Fight um die Ultraman-Krone zur Sache. Am ersten Wettkampftag erarbeitete sich die spätere Siegerin Kenna Supkis zunächst eine gute halbe Stunde Vorsprung auf die Mexikanerin Ana Gallardo Avila. Am zweiten Tag wendete sich das Blatt. Die Mexikanerin konnte ihren Rückstand wettmachen und sogar einen knappen Vorsprung von fünf Minuten herausfahren.
Die Entscheidung fiel über die 84 Laufkilometer am dritten Tag. Die 37-jährige Supkis (8:55:00) nahm hier ihrer gleichaltrigen Kontrahentin (9:18:15) gut 20 Minuten ab und lief in 29:24:25 Stunden zum Ultraman-Sieg. Gallardo Avila (29:43:44) folgte auf Rang zwei. Als dritte Frau kam Jennifer Aimee Tan Uy (34:00:05) von den Philippinen ins Ziel.










