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WM Juniorinnen und Junioren: Bülck, Brambier und Ache in Pontevedra in den Top Ten

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Die deutschen Juniorinnen sind erfolgreich in die World Triathlon Championship Finals im spanischen Pontevedra gestartet. Bei der Juniorinnen-Weltmeisterschaft (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) belegten Carlotta Bülck und Ava Martha Brambier die Plätze sechs und sieben und verfehlten die Medaillenränge nur knapp. Den Weltmeistertitel sicherte sich die favorisierte Ungarin Fanny Szalai. Christian Ache legte anschließend bei den Junioren nach. Der Hesse verpasste als Siebter das WM-Podium nur um 17 Sekunden.
Charlotte Bülck WM Pontevedra 2026
Charlotte Bülck und Martha Brambier (im Hintergrund) laufen auf den Rängen sechs und sieben ein – Bildrechte: Deutsche Triathlon Union

Beide Athletinnen der Deutschen Triathlon Union (DTU) lagen im über die Sprintdistanz ausgetragenen Wettbewerb lange aussichtsreich im Rennen. Auf der Radstrecke und im abschließenden Lauf gehörten sie einer Verfolgergruppe an, die den Rückstand auf die bereits früh enteilte spätere Weltmeisterin jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen konnte.

Szalai überquerte nach 59:21 min die Ziellinie und gewann souverän Gold. Dahinter komplettierten die beiden Schweizerinnen Anouk Danna (59:58 min) und Kimey Casanova (1:00:39 Std.) das Podium. Bülck erreichte das Ziel nach 1:01:06 Std. auf Rang sechs, Brambier folgte acht Sekunden später als Siebte. Beide verpassten die Medaillenränge damit um rund eine halbe Minute.

„Ich hatte bisschen Angst vor dem Schwimmen, das ist nicht so meine Stärke. Aber ich bin gut aus dem Wasser gekommen und habe mich beim Radfahren dann in die erste Verfolgergruppe nach vorne arbeiten können. Beim Laufen habe ich noch einmal alles gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das ist ein Traum, dass ich Siebte werde, damit habe ich nicht gerechnet“, sagte Ava Martha Brambier nach dem Zieleinlauf.

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Bundestrainer Nachwuchs Frank Heimerdinger zog anschließend ein positives Fazit: „Carlotta Bülck hat genau die Platzierung erreicht, die ich mir im Vorfeld ausgerechnet hatte. Sie hat alles versucht, aber mehr war heute leider nicht drin. Ava Brambier war heute die Überraschung, aber es hatte sich schon im Trainingslager abgezeichnet, dass sie an einem guten Tag in Richtung Top Ten gehen könnte. Ganz, ganz viel Pech hatte dagegen Jara Banka, die bis zu ihrem Sturz alles richtig gemacht hatte und normalerweise dann auch für eine Top-Ten-Platzierung gut gewesen wäre. Aber das ist nun einmal Leistungssport.“

Jara Banka, die dritte deutsche Starterin, war auf der Radstrecke durch einen Sturz zurückgeworfen worden. Die Nachwuchsathletin kämpfte sich jedoch zurück ins Rennen und belegte nach 1:03:05 Std. Rang 25.

Ache wechselt mit der Spitzengruppe ins Lauffinale

Christian Ache präsentierte sich lange in aussichtsreicher Position. Auf der Radstrecke behauptete er sich am Ende in der großen Spitzengruppe und ging mit Chancen auf eine Top-Platzierung in den abschließenden Lauf. Im Kampf um die Medaillen fehlte dem ehemaligen Deutschen Meister der Jugend A im letzten Anstieg der zweiten Laufrunde jedoch die entscheidende Spritzigkeit.

Der Schweizer Thibault Tivier sicherte sich den Weltmeistertitel in 54:05 min vor dem Portugiesen Dinis Ferreira (54:07 min) und dem Österreicher Jelle Kaindl (54:17 min). Ache kam nach 54:34 min ins Ziel und benötigte die Sprintdistanz lediglich 17 Sekunden länger als der Bronzegewinner. „Nach der ersten Laufrunde habe ich mich noch ganz gut gefühlt. Auf der zweiten Runde haben die anderen dann am Berg gut Druck gemacht, da konnte ich leider nicht mehr ganz folgen“, sagte Ache, der sich insgesamt aber sehr zufrieden mit seinem Abschneiden zeigte.

Lange Zeit hatte es zudem danach ausgesehen, als könne mit Henry Haag ein weiterer deutscher Athlet den Sprung in die Top Ten schaffen. Der Bremer musste auf der ersten von zwei Laufrunden jedoch abreißen lassen und belegte am Ende Rang 17 in 55:02 Minuten. Jaron Kollmeier folgte wenig später auf Platz 21 (55:26 Minuten).

„Für uns war es sehr erfreulich, dass Henry Haag als Erster aus dem Wasser gekommen ist. Das zeigt, dass er mit seinem Schwimmniveau auch im Weltmaßstab konkurrenzfähig ist. Leider ist seine Gruppe dann nicht durchgegangen, sonst hätte er mehr Chancen gehabt. Mit Platz sieben von Christian Ache und der damit verbundenen Qualifikation für den Perspektivkader haben wir aber das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten“, bilanzierte Bundestrainer Nachwuchs Frank Heimerdinger.

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