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WM-Serie: Lisa Tertsch Dritte in Weihai, Siege an Beaugrand und Studer

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Mixed-Relay-Olympiasiegerin Lisa Tertsch hat beim drittletzten Stopp der World Triathlon Championship Series (WTCS) in Weihai Platz drei belegt und ihre Chancen auf eine WM-Medaille gewahrt. Bei den Männern feierte ihr Staffelkollege von Paris 2024 Lasse Lührs nach mehr als einem Jahr mit Platz 13 ein gelungenes Comeback in der WM-Serie. Außerdem überzeugte Tanja Neubert als Zehnte mit einem Top-10-Ergebnis. Die Siege über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 38 km Radfahren, 10 km Laufen gingen an die Französin Cassandre Beaugrand und Max Studer aus der Schweiz.
WTCS Weihai 2026 Podium der Frauen
Das Frauenpodium beim WTCS Weihai 2026: Beth Potter, Cassandre Beaugrand und Lisa Tertsch (v.l.) – Bildrechte: Janos M. Schmidt
Tertsch erneut auf dem WTCS-Podium

Die Entscheidung um den Tagessieg fiel auf dem schnellen Kurs an der chinesischen Ostküste in einem hochklassigen Dreikampf der aktuell dominierenden Kurzdistanz-Triathletinnen. Nachdem eine große Führungsgruppe gemeinsam auf die abschließenden zehn Laufkilometer gegangen war, entwickelte sich ein Ausscheidungsrennen zwischen den Weltmeisterinnen der vergangenen drei Jahre. Nach 8,5 Kilometern konnte die amtierende Weltmeisterin Lisa Tertsch der Tempoverschärfung von Beth Potter und Cassandre Beaugrand nicht mehr folgen. Die Darmstädterin erreichte schließlich in 1:49:44 Stunden hinter Olympiasiegerin Beaugrand (1:49:20) und Potter (1:49:26) als Dritte das Ziel. Für Tertsch war es bereits das vierte Podiumsresultat der laufenden WTCS-Saison. „Es war ein wirklich schnelles Rennen, ein richtiger Battle, der mir Spaß gemacht hat“, sagte die 27-Jährige, die in den letzten drei Rennen in Weihai Erste, Zweite und nun Dritte geworden ist.

WM-Medaillen weiter in Reichweite

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Dank des erneuten Podiums verbesserte Tertsch ihr Punktekonto im Kampf um den WM-Titel. Mit 3.561 Punkten belegt sie weiterhin Rang vier der Gesamtwertung. Neue Führende der WM-Serie ist Cassandre Beaugrand. Die Französin wird unabhängig vom Ausgang des nächsten WTCS-Rennens in Karlsbad am 13. September mit der Maximalpunktzahl von 4.000 als Titelfavoritin in die Championship Finals Ende September in Spanien gehen. Für Tertsch ist der Kampf um die WM-Medaillen dennoch noch nicht entschieden: „Jedes Rennen bietet die Chance, Erfahrungen zu sammeln. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.“ Für das finale WM-Ranking werden die vier besten Saisonergebnisse sowie die Punkte der Championship Finals berücksichtigt.

Neubert wieder in den Top 10

Auch die weiteren Athletinnen der Deutschen Triathlon Union (DTU) zeigten in Weihai starke Leistungen. Tanja Neubert bestätigte mit Rang zehn (1:51:39) ihre Zugehörigkeit zum erweiterten Kreis der Weltspitze. Mit 1.931 Punkten bleibt die 26-Jährige in Reichweite eines weiteren Top-10-Ergebnisses in der WM-Gesamtwertung. Julia Bröcker belegte in 1:52:51 Stunden Platz 17 und schaffte damit in ihrem fünften WTCS-Start bereits zum dritten Mal den Sprung in die Top 20. Selina Klamt wurde in 21. (1:53:19).

Lührs mit erfreulichem WTCS-Comeback

Ein gelungenes Comeback in der World Triathlon Championship Series feierte Lasse Lührs. Der Mixed-Relay-Olympiasieger war in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden. Seit dem Olympiasieg von Paris 2024 hatte er lediglich beim WTCS-Rennen in Hamburg 2025 einen Einsatz in der WM-Serie absolvieren können. In Weihai beendete der 30-Jährige das Rennen nach 1:42:30 Stunden auf Rang 13. Auf Sieger Max Studer aus der Schweiz (1:41:08) fehlten ihm lediglich 1:22 Minuten. Valentin Wernz kam auf Platz 25 (1:43:34).

Der Sieg ging in 1:41:08 Stunden an den Schweizer Max Studer, der damit seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholte. Die Ränge zwei und drei gingen an den Spanier David Cantero Del Campo (1:41:18) und Tyler Mislawchuk (1:41:25) aus Kanada. Der amtierende Weltmeister Matt Hauser (AUS) verpasste die Podiumsplätze deutlich und beendete das Rennen auf Rang zehn.

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