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WM-Serie: Tertsch, Neubert und Graf in China auf dem Podium

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Das Athletinnen und Athleten der DTU haben beim vorletzten Stopp der diesjährigen World Triathlon Championship Series (WTCS) im chinesischen Weihai mit drei Podestplätzen überzeugt. Während Henry Graf und Lisa Tertsch mit zweiten Plätzen jeweils ihre Chancen auf eine WM-Medaille vor dem Saisonfinale in Australien deutlich erhöhten, sicherte sich Tanja Neubert als Dritte ihr erstes Top-3-Resultat auf der höchsten internationalen Rennserie.
WTCS Weihai 2025Lisa Tertsch
Lisa Tertsch hat weiter gute Chancen auf das WM-Podium beim Finale in Wollongong – Bildrechte: World Triathlon/Janos Schmidt

Graf, der vor zwei Wochen in Karlsbad erstmals auf der Tour triumphiert hatte, musste sich im Kurzdistanzrennen über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen lediglich Max Studer (SUI) geschlagen geben. Der Schweizer sicherte sich nach 1:40:03 Stunden seinen ersten WTCS-Erfolg, 21 Sekunden vor dem Deutschen Meister über die Sprintdistanz.

Mit seinem zweiten Podium in dieser Saison verkürzte Graf den Rückstand auf die Top-3 der Gesamtwertung deutlich. Als Vierter des Rankings (2.657 Punkte) fehlen ihm nur noch 118 Zähler auf Vasco Vilaca (POR; 2.775). Vor diesem liegen Miguel Hidalgo (BRA; 2.780) und Titelfavorit Matthew Hauser (AUS; 3.000).

„Ich habe derzeit das Momentum und mich ich in eine sehr gute Position für das Grand Final gebracht. Ich bin sehr glücklich. Es wird in Australien natürlich ein anderes Rennen, wenn alle wieder dabei sind. Jetzt geht es darum, gut zu regenerieren“, sagte Graf nach dem Zieleinlauf, der morgen bereits nach Wollongong reisen wird.

Tertsch und Neubert auf dem Podium

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den Frauen ab. Tertsch ist dank ihres zweiten Platzes (1:52:18) hinter der Britin Beth Potter (1:51:58) nunmehr ebenfalls Vierte des WM-Tableaus (2.636). Ihr Rückstand auf die drittplatzierte Jeanne Lehair (LUX; 2.716) beträgt nur noch 80 Punkte. An der Spitze liegen punktgleich Potter und die Olympiasiegerin von Paris 2024, Cassandre Beaugrand (FRA; beide 2.925).

„Es war ein spannender Wettkampf zwischen Tanja und mir, nachdem wir beide das Podium sicher hatten. Es ging nur noch um die Farbe der Medaille. Ich habe das genossen“, erklärte die 26-Jährige Tertsch, die sich, anders als Graf, in der hessischen Heimat auf den Showdown in Australien vorbereiten wird, um dann zu sehen, „was möglich ist.“

Nur vier Sekunden hinter Tertsch sorgte Tanja Neubert für einen der größten Erfolge ihrer bisherigen Karriere. Im Vorjahr in Weihai als Vierte knapp am Podium vorbeigeschrammt, sprintete sie zu ihrem ersten WTCS-Podium und verbesserte sich in der Gesamtwertung von Rang 15 auf neun (1.942).

„Ich bin sehr glücklich. Nach Rang vier im Vorjahr war das Podium mein Ziel. Ich bin froh, dass es geklappt hat“, so Neubert, die durchaus Platz zwei attackiert hatte. „Ich wusste, dass ich vor den letzten hundert Metern noch einmal angreifen muss, weil Lisa ein sehr gutes Sprintfinish hat. Aber sie war stärker heute. Ich bin trotzdem sehr zufrieden.“

Komplettiert wurde das deutsche Abschneiden durch Valentin Wernz, der nach 1:43:25 Stunden als 25. ins Ziel kam.

Das Saisonfinale der WTCS findet am 18. Oktober im australischen Wollongong statt.

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