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WTCS-Serie: Lisa Tertsch wird Dritte beim Olympia-Qualiauftakt auf Sardinien

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Lisa Tertsch ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Beim dritten Rennen der World Triathlon Championship Series (WTCS) im italienischen Alghero (Sardinien) belegte die 27‑Jährige Rang drei (1:53:58) – und sorgte damit für einen gelungenen Auftakt in den Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Nicht gut lief das Rennen für die DTU-Männer über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren 10 km Laufen). Beim Sieg des Portugiesen Vasco Vilca schied Henry Graf nach einem Radsturz aus.
Lisa Tertsch WTCS Alghero 2026 Ziel
Lisa Tertsch läuft beim WTCS-Rennen in Alghero aufs Podium – Bildrechte: World Triathlon

Auch in Alghero zeigte die Hessin eine starke Leistung. Gemeinsam mit Cassandre Beaugrand (FRA) und Beth Potter (GBR) konnte sich die Mixed-Relay-Olympiasiegerin von 2024 von der Konkurrenz absetzen, musste am Ende aber Beaugrand (1:53:49) und Potter (1:53:53) den Vortritt lassen.

Tanja Neubert folgte als zweitbeste Deutsche auf Rang neun (1:55:33). Während Selina Klamt 30. (2:01:30) wurde, musste Annika Koch das Rennen in der fünften Runde des Radkurses aufgrund der extremen Hitze abbrechen.

Tertsch, die im Vorjahr auf derselben Strecke bei ähnlichen hitzigen Bedingungen Sechste geworden war, zeigte sich am Ende durchweg zufrieden: „Ich habe versucht durchzuhalten, es war so warm. Runde für Runde habe ich mir gesagt: noch ein bisschen durchhalten und noch ein bisschen länger. Als Cassandre schneller wurde, dachte ich mir, es ist Zeit, meine Position zu halten. Ich bin sehr glücklich mit dem Podium. Es fühlt sich gut an, wieder zurück zu sein.“ Bereits beim Rennen der WM-Serie im japanischen Yokohama hatte Tertsch über die Kurzdistanz den vierten Platz belegt.

Tanja Neubert erneut in den WTCS-Top Ten

Auch Neubert überzeugte insbesondere auf der Radstrecke, auf der sie nach einem Rückstand im Schwimmen mehrere Positionen gutmachte. Für die Athletin, die in diesem Jahr erstmals Teil des Olympiakaders ist, war es zugleich das fünfte Top‑Ten-Ergebnis in Folge in der WM-Serie.

Henry Graf muss aufgeben

Im Männerrennen lag HenryGraf nach dem Schwimmen zunächst in Führung, kam jedoch auf der anschließenden Radstrecke zu Fall und musste das Rennen vorzeitig beenden. Chris Ziehmer als 38. (1:51:03) und Valentin Wernz als 42. (1:52:28) konnten dem hohen Tempo der Weltelite nicht folgen und mussten früh abreißen lassen.

Den Sieg sicherte sich der Portugiese Vasco Vilaça in 1:45:16 Stunden. Platz zwei ging an Miguel Hidalgo (BRA; 1:45:35), Rang drei an Ricardo Batista (POR; 1:45:45).

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