
Das Rennen der Frauen verspricht in diesem Jahr besondere Spannung. Die Favoritinnenrolle ist nicht klar vergeben, was für ein offenes und taktisch geprägtes Rennen sorgt. Mit der Italienerin Marta Menditto reist die Siegerin des Auftaktrennens in Australien in Topform an. Gleichzeitig gehört die Französin Emma Ducreux, frühere Siegerin in Vouliagmeni, erneut zum engsten Kreis der Anwärterinnen. Auch Athletinnen wie Dieske Kruisselbrink (NED), Noemi Bogiatto (ITA) und Nachwuchshoffnung Isla Hedley (GBR) bringen starke Leistungen aus der Vorbereitung mit und könnten für Überraschungen sorgen. Als einzige Deutsche ist Lorena Erl im Elitefeld vertreten.
Bei den Männern steht das Comeback von Titelverteidiger Felix Forissier im Mittelpunkt, der erstmals 2026 ins World-Cup-Geschehen eingreift. Dabei trifft der Franzose unter anderem auf seinen Bruder Arthur Forissier, der mit seinem Sieg beim Saisonauftakt in Australien bereits ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Insgesamt kämpfen 36 Elite-Athleten um die Podestplätze – ein dicht besetztes Feld, das ein hochklassiges Rennen erwarten lässt. Mit Scott Anderson, Michael Fuchs, Robin Schüssler, Jonas Held und Luca Bauer haben fünf deutsche Crosstriathleten gemeldet.
Auch mit Blick auf die Weltcup-Gesamtwertung gewinnt das Rennen zusätzlich an Bedeutung: Innerhalb von nur vier Wochen stehen gleich mehrere World-Cup-Stationen an (1. Mai: Weston Park, GBR – 15. Mai: Oak Mountain, USA), sodass die Ergebnisse aus Vouliagmeni wegweisend für den weiteren Saisonverlauf sein könnten.






