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Zwei deutsche IRONMAN 70.3 Agegroup WM-Titel, Hawaii-Siegerin und Olympiasieger holen WM-Gold

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Insgesamt 5.458 Finisher gab es in den Agegroups bei der IRONMAN 70.3 World Championship 2025 in Marbella, aufgeteilt auf 2.189 Frauen und 3.269 Männer. Je einmal durfte eine deutsche Triathletin und ein deutscher Triathlet über WM-Gold im Ziel am Banus Beach jubeln. In der F25-29 triumphierte Larissa Jasper aus dem westfälischen Ibbenbüren und in der M35-39 gewann der Hamburger Lars Wichert.
larissa jasper Ironman 70.3 Agegroup-Weltmeisterin
Larissa Jasper war die schnellste deutsche Agegrouperin bei der IRONMAN 70.3 WM in Marballa und siegte in der F25-29 – Bildrechte: tri2b.com

Larissa Jasper, die in der Triathlon-Bundesliga für das Kölner Triathlon Team 01 startet, war mit ihrer Siegzeit von 4:54:15 Stunden zudem die schnellste deutsche Agegrouperin und die Gesamtdritte im AG-Overall-Ranking.

Die schnellste Agegrouperin der 70.3 WM in Marbella war die Schweizerin Corina Hengartner in 4:52:35 Stunden, die sich damit auch den Titel in der F45-49 sicherte. Im Sog von Hengartner gab es insgesamt fünf weitere Top-3 Platzierungen für die Triathletinnen aus der Schweiz.

In der F18-24 wurde Darleen Pfister (5:01:45) Dritte. Gleiches gelang Jannine Köppel (4:58:26) in der F25-29. In der F30-34 ging es für Bettina Iseli (4:59:09) auf Rang zwei. Einen weiteren dritten Platz gab es durch Bettina Steiger (5:24:08) in der F50-54 für die Schweizer zu feiern.

Triathlon-History in der F55-59: Hawaii-Siegerin vor Olympiasiegerin

Ebenfalls Dritte wurde Brigitte McMahon (5:35:20) in der F55-59. Diese AK hatte dabei ein brisantes Duell parat. Der Sieg ging dort an keine geringere als an die Australierin Michellie Jones. Die Hawaii-Siegerin von 2006 hatte sich bei der Triathlon-Olympiapremiere im Jahr 2000 in Sydney vor heimischem Publikum der Schweizerin McMahon im Zielsprint um Olympiagold geschlagen geben müssen. Über der Karriere von McMahon liegt allerdings ein Schatten. Im Jahr 2005 wurde sie des EPO-Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt.

Superschnell waren auch die männlichen Schweizer Agegrouper. So gelang Samuel Studer in 4:06:14 Stunden der AG-Overall-Sieg, der damit auch seine Agegroup M18-24 mit zweieinhalb Minuten Vorsprung gewann. Die Ehre des schnellsten deutschen Agegroupers wurde Thorben Werner in 4:12:11 Stunden zu Teil, auf AK-Gesamtrang sechs und Rang drei in der M18-24. Direkt dahinter folgte im Agegroup-Overall-Ranking Henrik Ehrlich (4:12:17), der damit in der M25-29 drei Platz zwei belegte.

In der M35-39 setzte sich der Hamburger Lars Wichert (4:17:40) durch, dem damit das IRONMAN WM-Double gelang, nachdem er bereits im September seine Altersklasse bei der IRONMAN WM in Nizza für sich entschied. Hinter dem Hanseaten sicherte sich der Schweizer Benjamin Ueltschi (4:19:46) Rang zwei.

Olympia- und Paris-Roubaix-Sieger triumphiert in der M40-44

In der M40-44 ging der WM-Titel an einen Olympiasieger. Es siegte der Belgier Greg Van Avermaet (4:15:56), der 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio das Radrennen auf der Straße gewann und sich im Jahr darauf auch beim Radsport-Monument Paris-Roubaix in die Siegerliste eintrug. 2023 hatte er seien Profikarriere beendet. Hinter Van Avermaet durfte sich Wolfgang Teuchner (4:20:36), ehemaliger Trainingspartner von Hawaii-Sieger Faris Al-Sultan, über Rang zwei freuen.

Ebenfalls auf Rang zwei ging es in der M50-54 für den Deutschen Kai Witzlack-Makarevich (4:33:19). Zwei weitere dritte Plätze gab es für deutschen Athleten in der M60-64 und M70-74. Bei den 60-Jährigen ging es für Anselm Groda (5:00:45) auf Rang drei, bei den 70-Jährigen gewann Johannes Dietrich (5:56:08) WM-Bronze. Mit Adrian Santonastaso ging zudem ein weiterer WM-Titel in die Schweiz. Santonastaso siegte in 4:51:59 Stunden in der M60-64.

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