Abbruch der Quali-Jagd: Andreas Raelert definitiv nicht nach Hawaii

von tri2b.com | 09.08.2017 um 16:13
Andreas Raelert wird am 14. Oktober nicht an der Startlinie des Ironman Hawaii stehen. Der Rostocker verzichtet auf die letzte Quali-Chance mit den geplanten Rennen in Steelhead (Ironman 70.3) und Mont Tremblant (Ironman) nicht wahrnehmen. Gesundheitliche Einschränkungen haben Raelert zuletzt bei der Umsetzung des Trainingspensums behindert.

„Es ist eine Entscheidung, die ich schweren Herzens treffe“, sagt Andreas Raelert, der übermorgen seinen 41. Geburtstag feiert. „Der Ironman Hawaii bedeutet mir persönlich sehr viel. Ich wäre sehr gerne auch in diesem Jahr in Kona an den Start gegangen. Allerdings möchte ich in der bestmöglichen Verfassung auf Hawaii antreten, und dies ist in diesem Jahr nur schwer möglich.“

Durch kleinere gesundheitliche Einschränkungen hat Andreas Raelert in den vergangenen Wochen immer wieder seine Vorbereitung umstellen und korrigieren müssen. „Das Training war nicht in der Form möglich, in der es nötig gewesen wäre, um einerseits im August die Qualifikation für den Ironman Hawaii sicher zu stellen und dann andererseits im Oktober auf Hawaii eine optimale Performance abrufen zu können“, erklärt Andreas Raelert, „ich halte es für absolut erreichbar, im Oktober in Topform zu sein, aber die Doppelbelastung mit einem anspruchsvollen Rennen nur wenige Wochen zuvor wäre nach mehreren kurzen Trainingsunterbrechungen in der Vergangenheit sicherlich zu viel des Guten gewesen.“ In den vergangenen drei Jahren schaffte der Hawaii-Zweite von 2015 jeweils "Last Minute" noch die ersehnte Kona-Quali.

 

Auf ein Neues im Jahr 2018

 

Statt einer geplanten Wettkampfreise nach Nordamerika wird Andreas Raelert die zweite Saisonhälfte neu planen und sich zunächst verstärkt darauf konzentrieren, im Training wichtige Einheiten zu absolvieren. Gesundheitliche Belastungen, die noch aus der Verletzung der Vorsaison resultieren, möchte er in den kommenden Wochen vollständig auskurieren und sich dann auf einen Ironman-Start fokussieren. „Mein Blick geht bereits in Richtung 2018“, sagt Andreas Raelert, „ich möchte bald die Grundlagen für eine erfolgreiche Rückkehr nach Kailua-Kona legen.“ Aus diesem Grund verzichtet er auf die zunächst geplanten Starts beim Ironman 70.3 Steelhead und beim Ironman Mont Tremblant.  Nur mit Podiumsplatzierungen in beiden Rennen wäre Raelert, der nur auf Rang 115 (1.190 Punkte) im Kona-Proranking platziert ist, noch in Reichweite der zehn noch zu Qualiplätze gekommen.

„Ich freue mich darauf, bald gute Ergebnisse erzielen zu können“, sagt Andreas Raelert, der im September ein Trainingslager plant und derzeit an einen Ironman-Start im November denkt. Als überaus positive Motivation nimmt er die Bestätigung seines Umfelds sowie durch die Partner und Sponsoren mit in die weitere Saisongestaltung. „Wir können uns auf unsere Partner verlassen“, sagt Andreas Raelert, der sich besonders über ein erneuertes Engagement dieses Raelert-Brothers-Partners freut. 


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