WTC-Profi-Regelungen: 8%-Regel geändert - Preisgeldtopf wird komplett verteilt
M. Rauschendorfer für tri2b.com am 03.03.2010 - 19:19 Uhr
Die WTC hat die seit Februar gültigen Preisgeldregelungen für Ironman und Ironman 70.3-Rennen in einem wichtigen Punkt verändert: Preisgelder, die aufgrund des 8-Prozent-Zeitlimits nicht ausgezahlt werden, sollen nicht wie ursprünglich vorgesehen verfallen, sondern an die Athleten innerhalb des Limits verteilt werden.
Nur Profiathleten, deren Zeit höchstens 8 Prozent über der Siegerzeit ist, bekommen gemäß der neuen Profiregelungen der World Triathlon Corporation (WTC) Preisgelder, für Hawaii-Slots gelten 5 Prozent. Erstmals zur Anwendung bei einem Ironman-Rennen kamen die neuen Regeln beim Ironman Malaysia vor einer Woche. Mit großen Auswirkungen beim Frauenfeld: Nur die beiden schnellsten Frauen - Belinda Granger und Edith Niederfriniger - bekamen einen Preisgeldscheck überreicht, bereits die Dritte Hillary Biscay ging leer aus, da sie mit einer Endzeit von 10:10:59 Stunden gut zwei Minuten über dem 8-Prozent-Limit war; ein Verlust von 4.000 Dollar.
Nicht ausgezahlte Preisgelder, so die ursprüngliche Regelung, sollten verfallen, was Hillary Biscay in ihrem Blog folgendermaßen kommentierte: "Leider wird dieses Geld nicht unter Belinda, Edith und die vier Männer, die innerhalb des Preisgeldlimits finishten, verteilt - es 'verschwindet'."
In einer E-Mail an die Profiathleten und auf der Informationsseite über das "Pro Membership"-Programm hat die WTC jetzt die Änderung bekanntgegeben: Demnach werden nicht ausgezahlte Preisgelder auf die Profis innerhalb des Zeitlimits verteilt. Dies soll rückwirkend auch für den Ironman Malaysia und den Ironman 70.3 Geelong gelten.
Nur Profiathleten, deren Zeit höchstens 8 Prozent über der Siegerzeit ist, bekommen gemäß der neuen Profiregelungen der World Triathlon Corporation (WTC) Preisgelder, für Hawaii-Slots gelten 5 Prozent. Erstmals zur Anwendung bei einem Ironman-Rennen kamen die neuen Regeln beim Ironman Malaysia vor einer Woche. Mit großen Auswirkungen beim Frauenfeld: Nur die beiden schnellsten Frauen - Belinda Granger und Edith Niederfriniger - bekamen einen Preisgeldscheck überreicht, bereits die Dritte Hillary Biscay ging leer aus, da sie mit einer Endzeit von 10:10:59 Stunden gut zwei Minuten über dem 8-Prozent-Limit war; ein Verlust von 4.000 Dollar.
Nicht ausgezahlte Preisgelder, so die ursprüngliche Regelung, sollten verfallen, was Hillary Biscay in ihrem Blog folgendermaßen kommentierte: "Leider wird dieses Geld nicht unter Belinda, Edith und die vier Männer, die innerhalb des Preisgeldlimits finishten, verteilt - es 'verschwindet'."
In einer E-Mail an die Profiathleten und auf der Informationsseite über das "Pro Membership"-Programm hat die WTC jetzt die Änderung bekanntgegeben: Demnach werden nicht ausgezahlte Preisgelder auf die Profis innerhalb des Zeitlimits verteilt. Dies soll rückwirkend auch für den Ironman Malaysia und den Ironman 70.3 Geelong gelten.
Gast ich am 04.03.10 10:15 Uhr
diese 5 bzw 8 regelung ist doch nicht wirklich sinnvoll! was soll das? wer profitiert davon? außerdem: ist das nicht eine indirekte aufforderung zum dopen? es gab doch in der vergangenheit schon genug rennen, wo noch nicht mal der oder die zweite innerhalb von 5/8 der siegerzeit waren...ich versteh das nicht!
diese 5 bzw 8 regelung ist doch nicht wirklich sinnvoll! was soll das? wer profitiert davon? außerdem: ist das nicht eine indirekte aufforderung zum dopen? es gab doch in der vergangenheit schon genug rennen, wo noch nicht mal der oder die zweite innerhalb von 5/8 der siegerzeit waren...ich versteh das nicht!
Gast Heike am 04.03.10 08:04 Uhr
Na wunderbar! Dann bekommen jetzt die esten beiden Mädels richtig dick Kohle und der Rest geht leer aus. Nur noch das Siegen zählt... Und wer nicht ALLES tut, um da dabei zu sein, der ist halt der oder die Dumme. Das ist doch ein toller Ansatz im Jahr 2010. Ich komme mir vor wie in den 90er Jahren...
Na wunderbar! Dann bekommen jetzt die esten beiden Mädels richtig dick Kohle und der Rest geht leer aus. Nur noch das Siegen zählt... Und wer nicht ALLES tut, um da dabei zu sein, der ist halt der oder die Dumme. Das ist doch ein toller Ansatz im Jahr 2010. Ich komme mir vor wie in den 90er Jahren...















Also noch mehr taktieren bei welchen Veranstaltungen man als top-athlet aufläuft... dient aus meiner sicht nicht dazu die rennen spannender zu machen. für die top5 aber bestimmt finanziell attraktiv.