Buschhütten Triathlon: Kienle zum Vierten!

von René Penno für tri2b.com für tri2b.com | 08.05.2011 um 22:50
Sebastian Kienles Serie hält: In Buschhütten feierte er am Sonntag seinen vierten Sieg in Folge. Kienle verwies beim 25. Siegerland Cup diesmal Andi Böcherer und Dirk Bockel auf die nächsten Plätze ...

Sebastian Kienles Serie hält: In Buschhütten feierte er am Sonntag seinen vierten Sieg in Folge. Der Triathlet aus Karlsruhe verwies diesmal nach 1 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen Andy Böcherer und Dirk Bockel auf die nächsten Plätze. Bei den Frauen gewann die Britin Jodie Stimpson. Sollen die Raelerts ruhig kommen, Sebastian Kienle ist gerüstet für den Citytriathlon in Heilbronn und auch für die Challenge Kraichgau. Das hat er jetzt bei seinem vierten Sieg in Buschhütten eindrucksvoll bewiesen. Aus seinen „Hobbys“ Schwimmen und Laufen ist jetzt eine Profession geworden – und Kienle ist jetzt auf dem Weg zu einem perfekten Athleten. „Ich bin zufrieden wie noch nie“, erzählte Sebastian Kienle im Ziel. Nicht nur weil er gewonnen hatte, sondern auch wie: Beim Schwimmen war er schon mit dabei, beim Radfahren sowieso, entschieden hat er das Ding dann auf der Laufstrecke. Nicht schon wie in den Jahren zuvor auf dem Rad; mit der Kopf-runter-Methode. Dafür gönnte er seinen Konkurrenten auf der HTS ein bisschen Gesellschaft, nachdem er zu Andi Böcherer und Dirk Bockel aufgeschlossen hatte. Abschütteln konnte und wollte Kienle sie nicht. „Ich habe mich vorher schon damit beschäftigt. Und ich wusste, dass der Andi ein richtig starker Radfahrer ist“, ahnte Sebastian Kienle, dass es diesmal enger werden würde im Siegerland. Dass er aber die zweitbeste Laufzeit (34:41) hinlegen würde, ahnte er wohl nicht. Aber in diesem Jahr war eben diese letzte Disziplin entscheidend; und für Sebastian Kienle war das „ein positiver Aspekt“. In Heilbronn tritt er Ende des Monats gegen Michael Raelert an, eine Woche später erwartet er dessen Bruder Andreas. „Sie kommen in mein Revier“, ist Kienle schon voller Vorfreude. Die anderen hoch gehandelten Kontrahenten wie Maik Petzold (4.), Timo Bracht (7.) oder Faris Al-Sultan (8.) hatte Sebastian Kienle im „Champions Race“ in Buschhütten schon mal deutlich in die Schranken verwiesen. Eine Britin schnellste Frau In Abwesenheit von Vorjahressiegerin Daniela Sämmler konnte sich Jodie Stimpson zur neuen Königin von Buschhütten krönen lassen. Für die Entscheidung sorgte sie beim abschließenden Laufen, wo sie über drei Minuten schneller war als Julia Wagner vom Erdinger Alkoholfrei-Team. Bis zum zweiten Wechsel keimte bei Mignon Vatlach noch ein wenig Hoffnung, dem Buschhüttener Ejot-Team endlich einen Heimsieg zu bescheren, immerhin stand sie als Dritte mit auf dem Podium.