Ironman Hawaii-Agegrouper: Beate Görtz gewinnt die Altersklasse 50-54 in Rekordzeit

von tri2b.com | 14.10.2019 um 05:27
Die Kölnerin Beate Görtz hat für das herausragendste Ergebnis der deutschen Altersklassen-Athleten beim Ironman Hawaii 2019 gesorgt. Görtz siegte in der Agegroup 50-54 und verbesserte dabei auch den Altersklassenrekord auf 9:46:02 Stunden, sie hält zudem auch den AK-Rekord in der Klasse 40-44 (aufgestellt 2011). Ebenfalls siegreich war die Paratriathletin Elke Van Engelen, die ihre Klasse in 13:34:43 Stunden gewann. Außerdem gab es noch neun weitere Top 3 Platzierungen für die deutschen Agegrouper/innen.

Update 05.11.2019: Christopher Dels schnellster Agegrouper - Portugiese Marques nachträglich disqualifiziert

Die WTC hat nachträglich Christopher Dels zum Sieger in der Agegroup 35-39 gekürt. Der Bamberg ist damit zugleich der schnellste Altersklassen-Athlet des Ironman Hawaii 2019. Der zunächst erstplatzierte Portugiese Sergio Marques wurde nachträglich disqualifizert, da dieser im Kalenderjahr 2019 noch Rennen in der Profi-Kategorie absolvierte  (Challenge Almere Langdistanz/9. Platz, Ironman 70.3 Cascais/18. Platz). Lt. dem WTC-Regelwerk ist ein Ironman-Start als Agegrouper nicht möglich, wenn im abgelaufenen Kalenderjahr bereits ein Rennen mit einer Wertung als Profi absolviert wurde. Diese Regelung gilt weltweit. 

 

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Die deutschen Agegrouper

 

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So ging Rang 3 an Tom Holzmann (9:13:35) in der AG 18-24. In der gleichen Altersklassen kam mit Lukas Schnodewind (4./9:24:54) ein weiterer deutscher Athlet in die Top 5.

In der Altersklasse 25-25 rannte der Münchner Florian Schmidbauer in 8:59:25 auf Rang vier. Sogar zwei deutsche Top-Five-Platzierungen gab es durch Philipp Herber (4./8:55:15) und Sven Wies (5./8:55:26) in AG 30-34 zu feiern.

Superschnell war der Bamberger Christopher Dels in der AG 30-34 unterwegs. Seine 8:44:17 (die zweitbeste Agegrouperzeit overall) reichten allerdings nur zu Rang 2 in der AG 35-39, da mit dem Portugiesen Sergio Marques der schnellste Agegrouper des Tages ebenfalls dieser AK zugehörig ist. Marques war über viele Jahre als Profiathlet unterwegs.

In der Altersklasse 40-44 ging Rang 4 an Jörg Scheiderbauer (9:04:25). Aufs Podium ging es für Wilhelm Schweiger in der AG 60-64 (10:15:05). Ebenfalls Platz 4 ereichte Gustav Forster in der AG 65-69.

Fast in komplett deutscher Hand waren die Topränge in der AG 75-79. Peter Hugo Müller (13:46:01) wurde 2., Gottfried Winkler (14:40:31) 3. und Siegfried Schmitt 4. (14:46:20). Einen weiteren 3. Rang gab es für Palle Palkowski in der Paratriathlon PC-Klasse (15:56:37).

 

Die deutschen Agegrouperinnen

 

Über WM-Silber darf sich Kirsten De Baey-Ruzin (9:52:37) in der AG 25-29 freuen. Wieder einmal auf das Kona-Siegerpodest darf auch Katrin Esefeld (10:04:25). Die Münchner wurde 3. in der AG 35-39.

In der AG 50-54, wo sich Beate Görtz den Sieg sicherte, schaffte es Marion Hebding (10:51:03) auf Rang 5. für einen weiteren deutschen AK-Podestrang sorgte Felizitas Kuld (13:26:26) in der AG 65:54)

 

Die Agegrouper Österreich - Zwei zweite Plätze

 

In der AG 25-29 feierte Georg Enzenberger (8:56:51) den 2. Platz. Selbiges gelang auch der jungen Eva Berger (10:57:55) in der AG 18-24.

 

Die Agegrouper aus der Schweiz - Zwei Weltmeister

 

Sehr erfolgreich waren die Schweizer AK-Athleten. WM-Gold gab es für Hermann Hefti (12:44:00) in der AG 70-74 und ebenso für Georgina Gadient (10:01:14) in der AG 40-44. Silber ging dort mit Nicole Gaillard (10:23:50) ebenfalls in die Schweiz. Stephan Meinecke (9:26:57) sorgte mit Rang 3 in der AG 50-54 wir eine weitere Podestplatzierung der Eidgenossen.

 

Drei neue (zweifelhafte) Kursrekorde

 

Kommen wir zu den Kursrekorden, die immer auch ein Anzeichen dafür sind, wie schwer die Bedingungen waren. Drei an der Zahl gab es in diesem Jahr. Deutlich weniger als im Vorjahr, als nahezu alle bisherigen Rekordmarken ausgelöscht wurden. Neben Görtz holte sich auch die Dänin Janette Dommen in 9:48:44 Stunden den Rekord in der AG 45-49. Die dritte Rekordmarke ging an Alexandre Vinokourov (8:48:24) in der AG 45-49. Der Rekord und zugleich Altersklassensieg des Kasachen, der in seiner Radprofikarriere des Dopings überführt wurde, dürfte auf der Siegerehrung sicher nicht für größere Jubelstürme sorgen.

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