Daniela Ryf

Seit Daniela Ryf 2014 in die Trainingsgruppe von Brett Sutton gewechselt ist und sich auf non-Drafting Rennen konzentriert eilt sie von Sieg zu Sieg. Dabei vergisst man jedoch schnell, dass sie auch schon vorher sehr erfolgreich auf den kürzeren Strecken unterwegs war.

Ihren ersten Triathlon hat Daniela Ryf im Jahr 2000 absolviert. Von diesem Moment ging es stetig vorwärts in ihrer Karriere. 2003 gewann sie ihre erste Medaille bei kontinentalen Meisterschaften im Team. In beiden darauf folgenden Jahren gewann sie Gold im Einzel bei der Junioren EM. Ihre äußerst erfolgreiche Nachwuchszeit krönte sie mit dem Weltmeistertitel der U23-Klasse in Vancouver. Im gleichen Jahr wurde sie 7. bei den Olympischen Spielen in Peking.

Nach für sie nicht optimal verlaufenen Olympischen Spielen in London versuchte Daniela Ryf sich zunehmend auf der Mitteldistanz. Dort wurde sie auf Anhieb Europameisterin in Wiesbaden mit Streckenrekord. Seit sie 2014 bei Brett Sutton trainiert, eilt sie von Sieg zu Sieg. Bei ihrem ersten Auftritt beim legendären Ironman Hawaii konnte sie lange in Führung liegend erst im letzten Teil des Marathons von Mirinda Carfrae abgefangen werden.

Im Jahr 2015 folgte der erste Ironman Hawaii-Sieg, 2016 und 2017 sollten zwei weitere folgen. 2016 drückte sie zudem den Kona-Streckenrekord auf 8:46:46 Stunden. "Ich will herausfinden, wie schnell ich sein kann," sagt Ryf über ihre Antriebskraft, die aktuell auch immer mehr Profimänner aus der zweiten Reihe zu spüren bekommen und sich hinter der Ausnahmetriathletin aus der Schweiz einreihen müssen.

Steckbrief:

NameDaniela Ryf
Geburtsdatum29. May 1987
GeburtsortSolothurn
NationSchweiz
WohnortFeldbrunnen (Schweiz)
Größe175 cm
Gewicht59 kg
BerufProiftriathletin / Food Science & Management an der HAFL
TrainerBrett Sutton
VereinBahrain Endurance 13 Triathlon Team
HobbiesErnährungswissenschaften studieren, backen, Freunde treffen, Zeit in den Schweizer Bergen verbringen
Websitewww.danielaryf.ch

Fotoserie Portrait: Daniela Ryf

Größte Erfolge:

2018
Platz 1 Ironman-70.3-WM Nelson Mandela Bay
Platz 1 Ironman 70.3 Gdynia
Platz 1 5150 Zürich Triathlon
Platz 1 Ironman Frankfurt
Platz 1 Ironman 70.3 Switzerland

2017
Platz 1 Ironman Hawaii
Platz 1 Ironman-70.3-WM Chattanooga
Platz 1 Allgäu-Triathlon
Platz 1 Challenge Roth
Platz 1 Ironman 70.3 Switzerland
Platz 1 Ironman South Africa
Platz 1 Ironman 70.3 Dubai
Platz 3 Ironman 70.3 Bahrain
Platz 3 Challenge Gran Canaria

2016
Platz 1 Ironman Hawaii
Platz 1 Ironman Switzerland
Platz 1 Challenge Roth
Platz 1 Ironman 70.3 Switzerland
Platz 1 Ironman 70.3 Dubai
Platz 4 Ironman 70.3-WM Mooloolaba

2015
1. Platz Ironman 70.3 Bahrain
1. Platz Challenge Dubai Triathlon
1. Platz Challenge Fuerteventura
1. Platz Ironman 70.3 Mallorca
1. Platz Ironman 70.3 Rapperswil

2014
1. Platz 70.3 Ironman WM Canada
2.
Platz Ironman WM Hawaii
1.
Platz 70.3 EM Wiesbaden
1.
Platz 5150 EM Zürich
1.
Platz Ironman Zürich
1.
Platz Ironman Kopenhagen
1.
Platz Ironman 70.3 Rapperswil 

2013
1.
Platz 70.3 EM Wiesbaden
6.
Platz 70.3 WM Las Vegas
1.
Platz 5150 EM Zürich
3.
Platz Lifetime Fitness Triathlon Chicago
3.
Platz Liefetime Fitness Triathlon Minneapolis
3.
Platz 70.3 Cozumel
8.
Platz 5150 Final Des Moines
8.
Platz 5150 Boulder
9.
Platz 70.3 St.Pölten

2012
1. Platz 5150 European Championship Liverpool
1.
Platz 5150 Klagenfurt
6.
Platz WC Mooloolaba
40.
Platz Olympische Spiele London 

(Stand: 20.09.2018)